Dienstag, 21. Februar 2017

[Buch-Rezension] Aera

   Aera
Markus Heitz
Taschenbuch: 784 Seiten
Verlag: Droemer Knaur
Sprache: Deutsch
ISBN: 9783426518618
Preis: 12,99€

Im Jahr 2019 herrscht eine neue Weltordnung: Die Götter kehren auf die Erde zurück. Alle Götter – bis auf einen. Während Odin, Zeus, Manitu, Anubis, Shiva und Co. sich ihre alten Kultstätten zurückholen und ihre Anhänger um sich scharen, warten Christen, Moslems und Juden vergeblich. Die einst mächtigsten Religionen der Welt werden bald als bedeutungslose Sekten belächelt. Mit »AERA - Rückkehr der Götter« hat Markus Heitz einen neuen Kosmos geschaffen - ein großes Vergnügen für alle Fans von düsterer Spannung und filmreifer Action!
(Quelle)

Cover/Aufmachung
  Sehr atmosphärisch gehalten hat dieses Cover seinen Platz in meinem Regal redlich verdient. Das Farbschema gefällt mir unheimlich gut und passt ganz hervorragend zu meinen Vorlieben. Die diversen Silhouetten, die mitunter erst im Laufe des Buches Sinn ergeben, tun ihr übriges. Ein schönes Cover! Einziger Kritikpunkt: Ich mag das Papier nicht. Ich verstehe durchaus, dass man beim Papiergewicht bei knappen 800 Seiten Abstriche machen muss, dennoch hat mir das Papier einfach nich zugesagt. 
 

Inhalt/Geschichte
  In einer Zeit, in der es die Götter auf die Erde zurück verschlagen hat, benötigt es einiges, ein Atheist zu sein. Dieser Atheist, Malleus Bourreau, ist Interpol-Ermittler, der sich vorzugsweise auf die Fälle stürzt, in welche die Entitäten verwickelt sind - oder von denen das zumindest behauptet wird. Denn bisher hat sich keine der sogenannten Götter gegenüber Malleus glaubhaft gezeigt.
So kommt es also, dass der Ermittler sich um diese Fälle kümmert, die seine Kollegen wegen den blinden Glaubens nicht übernehmen können oder wollen.
  Was der Raub einiger Artefakte allerdings auslöst, hat der Ermittler nicht erwartet. Und auch nicht, dass er bei der Auflösung des Rätsels ungewollt mit seiner gut weggeschlossenen Vergangenheit konfrontiert werden wird. 
 
Das Buch ist unterteilt ins 10 Episoden. Diese müssen nicht am Stück gelesen werden, beinhaltet doch jedes Kapitel einen eigenen Auftrag, doch zieht sich der Hauptplot kontinuierlich durch die Geschichte. Innerhalb der Episoden haben wir drei verschiedene Personen, die wir begleiten dürfen, so dass die, für mein Empfinden doch recht langen, Kapitel immer wieder aufgebrochen werden und sich damit flüssiger lesen lassen. 
 
Manch einer mag sich bei der Thematik des Buches auf den Schlips getreten fühlen, wenn es um die "eigene" Entität geht, für mich jedoch bot das Buch einige Stunden guter Unterhaltung (immerhin hat es mich fast einen ganzen Monat begleitet). Mal durch Spannung, Action oder auch Humor. Das Buch hat mich abholen können und es geschafft, auch bei den 784 Seiten keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Ich jedenfalls hoffe darauf, dass wir Mister Bourreau bald wieder begleiten dürfen.
 
Charaktere
  Über die Person, die ich persönlich als meinen heimlichen (Anti-)Helden des Buches erkoren habe, erfahren wir (leider?) kaum etwas, nicht wie bei den anderen Charakteren. Gerade über Bourrau erfahren wir das ein oder andere, wenn auch nur andeutungsweise, so dass der Charakter selbst stets seine Geheimnisse bewahrt und interessant bleibt für den Leser.
Insgesamt mochte ich die Charaktere dieses Buches gern, wenn ich auch glaube, dass ich mit niemandem von ihnen Freundschaft schließen könnte.


Schreibstil/Übersetzung
   Mitunter brutal und an der ein oder anderen Stelle recht blutig ist Markus' Schreibstil mit Sicherheit nicht für jedermann geeignet. Ich kenne mindestens eine Person, die damit nicht sonderlich gut zurecht kommt (liebe Grüße an dieser Stelle), so dass jeder für sich selbst entscheiden muss, wie er/sie damit zurecht kommt. Für mich selbst war das Buch angenehm zu lesen und auch die oben erwähnten Szenen haben mich keineswegs gestört. Lediglich in einem Kapitel gegen Ende sind mir doch einige Tippfehler und/oder zusätzliche Buchstaben begegnet, was mir mitunter ab und an die Lust am Lesen kurzzeitig vermiest hat - die Geschichte und meine Neugierde haben das aber schnell vergessen lassen. 



Eine interessante Idee, auf deren Fortsetzung ich gerne warte. Definitiv lesenswert.


 

Mittwoch, 18. Januar 2017

[Buch-Rezension] Camp 21

   Camp 21 - Grenzenlos Gefangen
Rainer Wekwerth
Hardcover: 352 Seiten
Verlag: Arena
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-401-60177-9
Preis: 16,99€

Vielen Dank, lieber  Rainer. Du hast mir eine große Freude gemacht.

Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaumund mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.
(Quelle)

Cover/Aufmachung
  Ich mag veredelte Cover - ob Folie, Lack, Prägung, ganz egal. Bei Camp 21 ist die Veredelung hervorragen gelungen, auch das Gittermuster  im Titel ist großartig gewählt. Die rote "Verbindung" zwischen den beiden Armbändern der Jugendlichten sticht heraus und gefällt mir damit wirklich gut. Schade nur, dass die beiden Armbänder so unterschiedlich aussehen.

Inhalt/Geschichte
   Mike hat Mist gebaut. So zumindest sehen das die Polizei, sein Vater und das Gericht. Die Wahl ist eine simple: Jugendknast oder Erziehungscamp. Und so ziehen Mike und sein Bruder Ricky um. Zumindest ist das der Plan, doch letztlich wird Ricky in "Isolationshaft" gesteckt. Mike versucht, seinen Bruder zu finden und erfährt hierbei von Camp21. Für ihn steht fest: Da muss er hin, um Ricky zu helfen! Doch dort angekommen entwickelt sich alles ein wenig anders als geplant... 
 
Für viele ein reines Fantasiekonstrukt reizt mich an diesem Buch insbesondere der Gedanke, dass der Blick ein wenig auf die vielen Bootcamps (meines Wissens nach vorzugsweise in den USA) gelenkt wird. Obgleich mit Sicherheit nicht alle Camps so sind, gibt es immer auch schwarze Schafe in denen Isolationshaft noch eine der milderen Strafen ist. Vor einem realistischen Setting spielt sich also eine - möglicherweise? - futuristische Geschichte ab.

Tatsächlich hat mich an diesem Buch die Liebesgeschichte doch eher gestört. Das ist mein großer Kritikpunkt. Dass sich da etwas zwischen Mike und unserer Protagonistin Kayla anbahnt, war klar, dennoch erscheint mir das alles ein wenig... gezwungen. So hätte ich mir einen Zusammenhang zu den Fesseln gewünscht, denn das schien mir als die logischste Auflösung. Ebenso war mir die "Rivalenauflösung" etwas zu simpel, wenn ich bedenke, in wie vielen Szenen sie eine Rolle gespielt haben.
  So viel zur etwas harscheren Kritik.

Ich habe dieses Buch recht schnell ausgelesen gehabt, was nicht zuletzt an der interessanten Geschichte lag, die sich meiner Meinung nach aber doch ein wenig vom Klappentext unterscheidet. Entsprechend habe ich auf Ereignisse im Verlauf der Geschichte gewartet, die in dieser Form erst kurz vor dem Ende des Buches geschehen. Unter anderen Umständen wäre die Spannungskurve dementsprechend wohl auch etwas steiler für mich ausgefallen. Nichts desto trotz verlief die Geschichte in einem angenehmen Tempo und gerade gegen Ende hin haben sich die Seiten irgendwie doch immer schneller umgeblättert.
  In diesem Buch gab es auch einen der wenigen Epiloge, die ich wirklich passend fand und die noch gut zur Geschichte beigetragen haben.
 
Charaktere
Zunächst lernen wir Mike und seinen Bruder Ricky kennen - die mit dem "ausgeliehenen" Auto ihres Vaters unterwegs sind. Kayla tritt erst später auf die Bühne, als sie eine Nachricht von ihrem alten Jugendfreund bekommt. Und obwohl Mike mir die ganze Geschichte hindurch deutlich sympathischer war als Kayla, macht sie doch die größere Veränderung durch - wortwörtlich.
   Im Laufe des Buches lernen wir einige Charaktere kennen, von denen viele allerdings recht schnell wieder verschwinden und schlicht keine große Rolle einnehmen. Das Hauptaugenmerkt liegt natürlich auf den Protagonisten, dennoch hat mir an ein paar Stellen die eine oder andere Ecke gefehlt.




Schreibstil/Übersetzung
Wieder einmal überzeugt der werte Herr Wekwerth mit seinem Schreibstil. Der Mann versteht sein Handwerk. Eindrucksvoll bebildert schildert er das Schicksal der beiden Jugendlichen, gibt uns Lesern die Möglichkeit, in deren Gefühls- und Gedankenwelt hinein zu sehen. Der Kinofilm im Kopf läuft fehlerfrei und ohne Stolpern. Kurzum: Rainer Wekwerth liefert ab, wie gewohnt. 

Ein paar Kritikpunkte für mich tun dem insgesamt tollen Leseerlebnis keinerlei Abbruch. Definitiv lesenswert!

Donnerstag, 12. Januar 2017

[Buch-Rezension] Die Schatten von London

   Die Schatten von London
 Maureen Johnson
Klappenbroschur: 512 Seiten
Verlag: cbt (randomhouse)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: The Name of the Star
ISBN: 978357030938
Preis: 13,99€

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Der Tag von Rorys Ankunft im altehrwürdigen Internat Wexford ist gleichzeitig der Tag, an dem eine Mordserie beginnt, die ganz London in Atem hält. Jack the Ripper ist zurück, oder vielmehr jemand, der exakt die Taten des Serienmörders kopiert. Unter den Augen der an den Bildschirmen mitzitternden Londoner Bevölkerung tötet der Ripper trotz Überwachungskameras und observierenden Hubschraubern weiter – und lässt die Polizei alt aussehen, so ganz ohne Zeugen. Was keiner weiß: Eine einzige Zeugin gibt es – Rory. Die junge Amerikanerin ist die Einzige, die den Mörder gesehen hat. Womöglich auch die Einzige, die ihn sehen kann? Und plötzlich ist der Ripper hinter Rory her ...
(Quelle)


Cover/Aufmachung
  Ein Cover, dass mich nur bedingt mitreißen kann. Obwohl es schön gestaltet ist und auch der Bezug zur Geschichte ganz klar ersichtlich ist, ist diesess Cover keines, das mich im Buchhandel meines Vertrauens angesprungen hätte. 


Inhalt/Geschichte


   Wexford. Hier soll Aurora - Rory genannt - für die kommenden Monate zuhause sein, hier soll sie leben, lernen - und hier soll ein unmenschlicher Schrecken auf sie lauern. Die Rückkehr des Rippers hält ganz London in Atem. Niemand weiß, wer diese schrecklichen Morde begeht - und das, obwohl sie vor laufender Kamera geschehen. Doch nichts und niemand scheint fähig, den Ripper zu entdecken - bis Rory ihn sieht. Und damit zur einzigen Zeugin der Verbrechen wird. Doch dieses Wissen birgt Gefahren denn nun ist der Ripper hinter ihr her...

  Das Buch zog über Umwege bei mir ein. Ich hatte schon mehrfach davon gehört, habe es auch das ein oder andere Mal empfohlen bekommen. Dennoch durfte es nie einziehen - bis es Teil meines Weihnachtswichtelgeschenkes war (liebe Grüße an dich, Anna und vielen lieben Dank nochmal!). Tatsächlich habe ich das Lesen (und Bloggen) in den letzten Monaten sträflich vernachlässigt und so kam mir diese Geschichte ganz gelegen.
   Die Geschichte um Rory und den Ripper ist der Beginn der "Schatten von Lodon" Reihe, kann aber auch für sich allein stehen und ist damit nicht ausschließlich für diejenigen unter uns Lesern gedacht, die sich auf Reihen fokusieren. 

Die Geschichte beginnt zunächst recht  ruhig, nimmt aber immer mehr an Fahrt auf. Je höher die Seitenzahl, desto schneller vergingen die Kapitel. Obwohl ich bei diesem Buch niemals befürchten musste, die Welt um mich herum zu vergessen, gelang es ihm doch, mir die ein oder andere Stunde (vorwiegend nachts...) zu rauben. Ein Kapitel geht ja immer noch... 

Atmosphärisch und in einem wunderschönen, passenden Setting erzählt die Autorin hier eine Kriminalgeschichte neuerer Art. Ein altbekanntes Verbrechen mit neuer Täterschaft, neuen Ermittlern und neuen "Waffen".
  Insgesamt kann ich vermerken, dass sich die Geschichte gut lesen lässt und insbesondere aber nicht nur ihrer Zielgruppe Freude schenken dürfte, mir aber das finale Fünkchen gefehlt hat. 

Charaktere
Wenn man in ein Internat zieht, hat man sehr bald keine Geheimnisse mehr - das lernt auch Rory recht schnell, als sie nach Wexford zieht. Wir als Leser lernen Rory nach und nach kennen, erfahren über ihre Heimat, ihre Eltern, ihre Vorlieben. Wir sind bei ihr an ihrem ersten Tag in Wexford, in der ersten Sportstunde, beim ersten Essen. Wie alle anderen auch lernen wir Rory in den ersten Internatstagen gut kennen.
  Und ich muss sagen, ich mag sie. Obwohl ich an der ein oder anderen  Stelle die Hände über dem Kopf hätte zusammenschlagen können - man selbst hätte es natürlich vollkommen anders gemacht! -  hatte ich nie das Gefühl, Rory sei mir fremd. So findet man als Leser nicht nur gut in den Charakter, sondern auch ich die Geschichte des Buches und kann sich leicht mitreißen lassen.



Schreibstil/Übersetzung


  Die Ich-Perspektive lädt natürlich bei einer solchen Geschichte ein, sich in diese zu versinken und fallen zu lassen. So auch hier und das mit Erfolg. An der ein oder anderen Stelle sind mir fehlende Buchstaben untergekommen, über die ich zwar kurz gestolpert bin, die aber meinen Lesefluss nicht nennenswert gestört hätten.





Ein schönes Leseerlebnis und interessanter Reihenauftakt. Gerade auch für Jugendliche geeignet.


Samstag, 31. Dezember 2016

Was ist denn hier los?

Hallo meine Lieben,

lange lange war es nun still hier - manch einer hat mir freundliche Worte via E-Mail geschickt und sich nach meinem Befinden erkundigt (danke dafür!).
Die letzten Monate war es sehr still um mich und es hat sich viel getan. 2016 war nun wirklich nicht das beste Jahr für mich. Es ist vieles passiert, ich habe viele Erfahrungen sammeln müssen, auf die ich im Nachhinein sehr gern verzichtet hätte. Viele große Künstler sind von uns gegangen. Kurzum: 2016 war ziemlich bescheiden.

Doch nun neigt sich dieses Jahr seinem Ende zu  und 2017 steht vor der Tür! Endlich!
Und für 2017 will ich dann auch wieder etwas aktiver sein auf meinem Blog und euch wieder mehr an meinem Alltag teilhaben lassen.

Dies nur als kleine Ankündigung - ich verzichte bewusst auf einen detailierten Rückblick.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in das neue Jahr. Auf dass 2017 besser werde als 2016.

Sonntag, 25. September 2016

5 Dinge KW 38/16

Hallo meine Lieben,

oh ich bin so froh, dass diese Woche vorbei ist! Seit Dienstag bis gestern lag ich eigentlich nur im Bett und habe geschlafen - mich hat eine schöne Bronchitis erwischt :( Umso besser, dass ich das nun hinter mir habe, rechtzeitig, um mit euch auf die letzte Woche zurückschauen zu können :) Fangen wir direkt an? Wunderbar!

1.) Wieder einen Entschluss mehr gefasst - mal sehen, ob es etwas bringen wird und wie sich die Sache entwickelt. Fakt ist: Kampf den Allergien!

2.) Ich konnte die "freie" Zeit dazu nutzen, endlich wieder ein wenig am Brief für Taya zu schreiben (Ja, wir schreiben noch Briefe. So richtig. Von Hand!)

3.) Auch die Hochzeitszeitung für meinen Bruder nimmt Gestalt an und ist fast fertig - gut so, denn allerspätestens am Montag muss ich die Druckdaten abgeben.

4.) Wie gut es tut, etwas Neues zu lernen! Ich kann jetzt Handschuhe stricken :) Wer mir auf Instagram folgt, durfte das dort auch schon bewundern ;)

5.) Ich habe ein "neues" Handy (nämlich das alte meines Vaters) bekommen - kein Rumärgern mehr mit spontanem Abschalten, mitternächtlichen Anrufen bei Freunden und gelöschten Nummern!

Das war es auch schon. Ab morgen darf ich dann endlich wieder zum Praktikum - wie dumm, dass ich direkt im ersten Monat mal ne Woche gefehlt habe :/ Ich hoffe sehr, dass ich damit jetzt dieses Jahr dann durch bin ^^"

Für heute soll es das aber erstmal gewesen sein. Ich widme mich jetzt wieder der Hochzeitszeitung und meinen Stricknadeln...

Hab ein schönes Rest-Wochenende  und einen tollen Start in die neue Woche.

Alles Liebe für dich <3

Sonntag, 18. September 2016

5 Dinge

Guten Morgen meine Lieben,

oh weh ich bin heute wieder etwas zu spät dran, was? Aber kein Problem, ich kann das ja alles nachholen ;)  Demnach halte ich euch auch gar nicht auf, sondern widme mich direkt meiner vergangenen Woche:

1.) Endlich ist alles vom letzten Semester abgegeben und beendet. Sehr sehr gut, denn so habe ich ein wenig mehr Zeit ;)

2.) Ich habe ENDLICH Vorhänge. Hat lang genug gedauert, aber endlich habe ich sie aufgehängt und fühle mich damit jetzt auch deutlich wohler.

3.) Im Praktikum läuft es (ganz) langsam an und ich habe erste Aufgaben und sogar schon ein erstes eigenes Projekt, das ich betreuen darf :) Und das sogar in Kooperation mit einer Bloggerin ;)

4.) Außerdem durfte ich bei meinem ersten Covershooting dabei sein :)

5.) Ich darf zur FBM! Zwar nur einen Tag, aber hey :) Wer mich also treffen will, kann mich am Messefreitag in Frankfurt antreffen.

Das war es auch schon wieder. Tatsächlich ist es gerade recht schwer für mich, die 5 Dinge zu finden, denn ich habe kaum Zeit, irgendwas zu unternehmen ^^"
Dennoch lässt sich ja an jedem Tag etwas Schönes finden und solche Dinge sollte man sich bewahren :)

Wie war eure Woche? Was habt ihr in der kommenden Woche vor?
Ich wünsche euch eine tolle neue Woche und einen guten Start in diese.

Pass auf dich auf!

Donnerstag, 15. September 2016

[Buch-Rezension] Evolution - Die Stadt der Überlebenden

   Evolution - Die Stadt der Überlebenden
Thomas Thiemeyer
Hardcover: 360 Seiten
Verlag: Arena
ISBN: 9783401601670
Preis: 16,99€

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Eine Gruppe von Austauschschülern muss auf dem Weg in die USA notlanden. Als Jem und Lucie di Landebahn des Denver Airports betreten, ist die Welt plötzlich nicht mehr, wie sie war: Der Asphalt überwuchert, das Terminal menschenverlassen, lauern überall Gefahren. Vor allem Tiere haben es auf die Neuankömmlinge abgesehen. Was ist bloß geschehen? Auf der Suche nach Antworten erfahren die Jugendlichen von ein paar letzten Überlebenden in einer verschollenen Stadt. Doch wie sollen sie die erreichen, wenn die ganze Erde sich gegen sie verschworen hat?
Ein atemberaubender Wettlauf beginnt - denn überleben können nur die Stärksten.

Cover/Aufmachung
  Seit ich das Cover gesehen habe, wollte ich das Buch lesen - es holt mich voll und ganz ab und spricht mein Dystopien-Herz vollkommen an. Das Cover hat mich direkt neugierig gemacht.



Inhalt/Geschichte


  Die Reise in die USA als Austauschschüler beginnt für Jem und Lucie nicht unbedingt gut: Sie kommen direkt zu spät zum Flughafen und müssen zum Gate hetzen. Gerade so bekommen sie noch ihren Flug und können in ihr Abenteuer starten - doch dieses Abenteuer fällt ganz anders aus, als sie dachten.
  Nach einigen Turbulenzen muss das Flugzeug in Denver zwischenlanden - und ganz offenbar hat sich hier einiges verändert. Der Flughafen sieht aus, als wäre er seit Jahrzehnten nicht gepflegt worden. Was ist hier passiert?

Gemeinsam mit den anderen Austauschschülern machen sich Jem und Lucie auf die Suche nach Antworten.

"Evolution" ist der erste Band der neuen Jugendbuch-Trilogie von Thomas Thiemeyer. Seit ich von diesem Buch erfahren habe - oder auch nur davon, dass eine neue Trilogie in Planung ist - wollte ich es lesen. Als ich es dann vom Autor überreicht bekommen habe, hat es mich in den Fingern gejuckt, sofort los zu lesen. Trotzdem musste "Evolution" noch einen Monat warten, bis es sich mir öffnen durfte. 





Die Geschichte um Jem hat mich toll unterhalten können, ich bin ja ein Freund von Dystopien. Dieser Auftakt zur neuen Jugendbuch-Reihe wurde innerhalb von 3 Tagen weggelesen, denn die Geschichte geht schnell, aber nicht hektisch voran. Sie lässt sich gut verfolgen und konnte mich direkt in ihren Bann ziehen.



Charaktere
  Wir verfolgen hauptsächlich Jem und Lucie, bekommen aber auch von den anderen Charakteren der Runde immer wieder etwas mit. Entsprechend einem ersten Teil haben wir sowohl von Jem als auch von Lucie schon Bruchstücke mitbekommen, die sich aber sicherlich im Laufe der Trilogie noch erweitern und vertiefen werden.
  Die Charaktere sind gut gezeichnet und lassen sich problemlos voneinander unterscheiden, was mir bei mehreren Charakteren manchmal etwas schwer fällt. Hier ist das aber nicht der Fall.
  

Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf die weitere Entwicklung der Charaktere.  
 

Schreibstil/Übersetzung
  Einmal Thiemeyer, immer Thiemeyer. Bei Thomas kann man sich der Qualität des Geschriebenen absolut sicher sein und weiß, dass die vorliegende Geschichte handwerklich nicht zu beanstanden ist. Wer Thomas bisherige Bücher gelesen hat, weiß, was zu erwarten ist und wird auch nicht enttäuscht werden. 


Ein toller Auftakt zu einer neuen Trilogie von Thomas Thiemeyer, die mich voll und ganz vereinnahmen konnte. Absolut empfehlenswert, nicht nur für Jugendliche.