Donnerstag, 6. September 2012

Die Milch-Lüge

Vor ein paar Wochen lief im Fernsehen "Die Milch-Lüge"  (Ihr könnt die "Reportage" hier nochmals sehen). Vielleicht hat ein oder andere von euch diesen "Bericht" gesehen, der vorab von einigen Veganern, die ich kenne, in den Himmel gelobt wurde. Ganz nachvollziehen kann ich dieses Lob nicht. Zwar wurde darauf eingegangen, dass Milch krank machen kann (!) und ganz am Rande auch, wie diese Milch produziert wird, im Großen und Ganzen jedoch erscheint dieser Bericht mir persönlich lediglich als eine weitere Werbung für bestimmte Höfe/Betriebe mit der Kernaussage "is alles nicht so schlimm!"

Kurzum: Milch kann zu Osteoporose und Krebs führen - abgesehen von den zahlreichen Allergien, Neurodermitis etc., die durch Milchkonsum hervorgerufen werden können.

Ich weiß, dass mindestens eine Person unter meinen Lesern ist, die nicht nachvollziehen kann, wieso ich immer weiter davon abweiche, tierische Produkte zu konsumieren und damit die Ausbeutung anderer Lebewesen zu unterstützen.
Ungeachtet der Ausbeutung unserer Miterdlinge (ich empfehle an dieser Stelle allen Lesern und Leserinnen, sich die Zeit zu nehmen, den Film Earthlings anzusehen!), kann es nicht gut sein, Milch und Ei zu konsumieren. Auch deswegen möchte ich weiterhin auf Tierprodukte verzichten, wo ich nur kann.

In dieser Hinsicht kann ich weiterhin nur Gutes verzeichnen, auch wenn ich nach wie vor für eines meiner Lieblingsrezepte für Nachtisch leider keine vegane Alternative gefunden habe. Das wird sicher noch kommen, sobald ich mich tiefer in die Materie eingearbeitet habe :)
Gleichzeitig plane ich, die geplante Torte für meinen Bruder vegan zu backen - natürlich, ohne ihm etwas davon zu verraten, zumindest nicht, bevor er probiert hat.
Ich freue mich wirklich sehr darauf, die Torte zuzubereiten und sie ihm zu überreichen. Zusammen mit ein paar Muffins, mit denen er ziemlich sicher nicht rechnet :D

Kommentare:

  1. Zitat: Kurzum: Milch kann zu Osteoporose und Krebs führen - abgesehen von den zahlreichen Allergien, Neurodermitis etc., die durch Milchkonsum hervorgerufen werden können.

    Heutzutage kann alles Allergien, Krebs und andere schreckliche krankheiten verursachen ... einem Produkt sowas zuzuschreiben find ich furchtbar! Können Veganer nicht einfach aus tierliebe keine tierprodukte essen -.- muss man dann immer alles schlecht reden

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    1. Oh, versteh mich nicht falsch - mein Hauptaugenmerkt liegt absolut auf dem Wohl des Tieres. Es gibt nur einige Leute in meinem Bekanntenkreis, die hier auch mitlesen, die ein reines "Ich kann es ethisch nicht vertreten!" nicht akzeptieren und anfangen, mir zu erklären, dass es nur ungesund ist, sich vegetarisch oder gar vegan zu ernähren.
      Diesen Leuten möchte ich das Argument des möglichen Auslösers entgegenhalten, um zu zeigen, dass es eben nicht nur gesund ist, diese Produkte zu konsumieren.

      Mir ist klar, dass nahezu alles im Verdacht steht, Krebs auszulösen - zu wenig Tomaten, zu viele Tomaten, reife Tomaten, unreife Tomaten, um ein Beispiel zu nennen.

      Wie gesagt: Hauptaugenmerkt liegt für mich absolut nicht auf dem Aspekt des "Gesundseins" - sondern auf dem Wohl des Tieres/der Tiere. Das ging zugegebenermaßen ein wenig im Post unter.

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  2. Theoretisch sollte man ja sowieso nichts mehr essen und trinken da man an allem sterben KÖNNTE. Menschen trinken seit hunderten von Jahren Milch und ich glaub wirklich dass das eines der wenigsten Produkte ist die wirklich schlecht sein sollen. Liebe Schelli nimm es mir bitte nicht allzu übel aber man darf nicht alles immer gegen Gold aufwiegen. Natürlich darfst du gern Veganer sein, das sei jedem selbst überlassen aus welchen Gründen auch immer. Nur wenn alle Leute diesem Bsp folgen würden wie es gerne gepredigt wird, wären sämtliche Bauern ,die sowieso schon so wenig Verdienst für Milch und dergleichen erhlaten, irgendwann arbeitslos und ich denke, das will auch keiner wirklich.

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  3. Ich will niemanden missionieren, das betone ich immer wieder. Ich will mich eigentlich auch nicht mehr rechtfertigen müssen, aber diese Entscheidung bringt einem mitunter große Abneigung, manchmal sogar Hass entgegen. Erst neulich kündigte mir eine Bekannte die "Freundschaft" weil ich meinte, so wenig tierische Produkte wie möglich zu konsumieren. Muss sowas wirklich sein?

    Arbeitslos wären diese Leute ganz sicher nicht - schließlich gäbe es genug andere Dinge anzubauen und zu verkaufen ;)

    Ist aber eine müßige Diskussion - die Entscheidung muss jeder für sich treffen.

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