Freitag, 13. September 2013

[Buch-Rezension] Knochengrube

Knochengrube
Robert Masello
Taschenbuch: 544 Seiten
Sprache: deutsch
Originaltitel: Bestiary
ISBN-10: 3596188644
ISBN-13: 978-3596188642

Buchrücken:
Die Kunsthistorikerin Beth Cox erhält den Auftrag, eine wertvolle Handschrift zu restaurieren. Es handelt sich um ein Bestiarium, eine im Mittelalter verfasste Sammlung an Fabeltierdichtungen mit kunstvollen Illustrationen, die sich im Besitz des Multimillionärs Mohammed al-Kalli befindet. Voller Begeisterung geht Beth ans Werk und stellt bald fest, dass die Schrift ein Geheimnis birgt. Doch auch an ihren Mann Carter, einen Paläontologen, tritt al-Kalli heran. Carter soll al-Kallis wahres Bestiarium retten. Denn die in den Dichtungen beschriebenen Kreaturen sind nur allzu lebendig...

Meinung: 
Auch dieses Buch fand den Weg als Mängelexemplar in meinen (vollkommen überfüllten!) Schrank. Eigentlich lag es recht weit unten in meinem SuB, aber die Challenge von Eva kam gerade recht - ein weißes Buch, also wurde es vorgezogen :)

Der Buchrücken hat mich unheimlich neugierig gemacht und erst im Nachhinein habe ich mitbekommen, dass ich hier einen zweiten Band in den Händen halte - was allerdings überhaupt nicht schlimm ist, denn man kann der Geschichte problemlos folgen, auch wenn einige Charaktere und Anspielungen ein wenig verwirrend wirken.

Die Geschichte entwickelt sich sehr sehr schleppend, eingewoben in gefühlte tausend Nebengeschichten, die letztlich kaum noch etwas mit dem berühmten roten Faden zu tun haben. Das hat mitunter den Lesefluss gestört und auch ein wenig Spaß genommen - in meinen Augen wäre es besser gewesen, man hätte die Handlungsstränge auf mehrere Bücher aufgeteilt.

Wir haben insgesamt 4 Protagonisten, deren Geschichten sich kreuzen. Mitunter ist das recht verwirrend, den Überblick zu behalten und es nimmt - in meinen Augen - jedem Charakter etwas Tiefe.

Zusammenfassend kann ich sagen: Das Buch ist - naja, okay. Ich bereue es nicht, es gekauft zu haben, würde mich aber vermutlich ärgern, hätte ich den vollen Preis gezahlt.

Daher von mir:



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