Mittwoch, 16. Oktober 2013

Ophelia, mein Engel

Ophelia, mein kleiner Engel...

Wohin mit den Gedanken, Gefühlen?
Wohin die Worte richten?

Heute hast den Kampf gegen den Tumor verloren.
Ich wusste schon seit Sonntag, dass du heute gehen musst.
Ich weiß nicht, ob es das besser macht oder nicht,.

Du kamst mit deinen beiden Geschwistern und deiner Mutter zu mir.
Vier kleine Notfellchen, die schon mehr Leid und Elend erlebt hatten, als sie sollten.
Eure Mama ist nun noch bei mir.
Ihr drei seid schon vorausgegangen, hinter die Regenbogenbrücke.

Ophelia, meine kleine Maus. Du warst nie wirklich zahm, eher ängstlich.
Aber das war okay. 
Wir haben uns gut arrangiert und gegen Ende wurdest du immer mutiger.

Leider hattest du nicht genug Zeit, um zu lernen, dass ich dir nichts Böses will.

Und deshalb habe ich dich heute auch gehen lassen.
Weil ich dir nichts Böses will.

Es tut weh, dass du weg bist und ich bin traurig.
Aber ich freue mich, dass es dir jetzt besser geht.

Kleine Maus, wir werden dich hier niemals vergessen.

Du fehlst mir.

Ich liebe dich.

Jetzt und für immer.

Kommentare:

  1. Ohje *knuddel* Tut mir auch soooo leid *flausch*
    Ich hoffe dir gehts einigermaßen *mehr knuddel*

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  2. Hallo Michelle.
    Tiere können einem unendlich ans Herz wachsen. Selber habe ich zwar keine "Untermieter", aber die scheue Katze meiner Mutter, respektive das Haustigerrudel meiner jüngeren Schwester geben mir ausreichend Gefühl dafür. Mein kleiner Trost für Dich...

    "Ob ein Herz klein oder groß erscheint - es birgt Freude wie Trauer in sich. Wichtig bleibt nur die Freude zu zeigen, die Trauer zu teilen."
    (F. Claire Serine)

    Ich wünsch' Dir was...

    bonté

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