Dienstag, 31. Dezember 2013

[Buch-Rezension] Das Schicksal ist ein mieser Verräter

   Das Schicksal ist ein mieser Verräter
John Green
Hardcover: 288 Seiten
Sprache: Deutsch
Originaltitel: The Fault In Our Stars
ISBN: 9783446240094

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Buchbeschreibung:
„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.
Quelle

Meinung: 

Dieses Buch zu rezensieren fällt mir persönlich unheimlich schwer - einfach, weil mir die passenden Worte fehlen. Auf der Rückseite des Schutzumschlages ist ein Zitat aufgeführt: "[...] ein Buch, das man erst nicht aus der Hand legen und dann nicht vergessen kann." (Felicitas von Lovenberg in der FAZ). Sehr passend. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich dieses Buch durchgelesen - und das auch nur, weil ich mich immer und immer wieder dazu gezwungen habe, das Buch ab und an zur Seite zu legen und so langweiligen Dingen wie Essen oder Trinken nachzugehen ;)

Die Buchbeschreibung trifft den Inhalt sehr gut - und obwohl ich solche Bücher für gewöhnlich nicht lese und nicht mag - dieses Buch hat mich absolut vom Hocker gerissen. Es gehört zu meinen persönlichen Lesehighlights des Jahres.

Das Buch reißt uns vom einen Gefühl ins nächste - zunächst lachen wir mit den Charakteren über deren Sarkasmus und Galgenhumor, im nächsten Moment weinen wir mit ihnen, verstehen selbst nicht, wieso das Schicksal so ungerecht ist - ein mieser Verräter eben.

Die Charaktere, die uns begegnen, sind allesamt so wundervoll ausgestaltet, gerade die Protagonisten (natürlich) erhalten eine herrlich angenehme Tiefe und man kann nicht umhin, Hazel und Augustus (ich mag den Spitznamen Gus nicht..) zu mögen, sie ins Herz zu schließen, obwohl wir uns ständig selbst ermahnen, dies nicht zu tun - denn wie könnte dieses Buch auch enden, wenn nicht in Tränen?

Das Buch ist gefährlich - mich hat es tief berührt und - wie das Zitat versprach - nicht losgelassen. 
Lesenswert ist es definitiv für jeden! Das hier ist nicht unbedingt ein Jugendbuch. Herrlich ansprechende Literatur für alle, die sich dem gewachsen sehen. Nehmt euch Zeit, Taschentücher und am Besten noch eine tröstende Schulter heran, bevor ihr dieses Buch lest. Ihr werdet alles brauchen.

Kommentare:

  1. Besser kann man es nicht beschreiben.

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    1. :) Ich fasse das als Kompliment auf :) Danke

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  2. Jaaaa, mir ging es auch soo, ich wusste auch erst gar nicht, was ich schreiben soll..mir war nur Augustus irgendwie zu perfekt und zu erwachsen, aber sonst war es einfach wunderwundervoll schön und berühren. glg franzi

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  3. Ja da hast du absolut Recht! Ein paar Ecken und Kanten hätten ihm gut getan :D

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