Sonntag, 8. Dezember 2013

[Buch-Rezension] Das Skript

   Das Skript
Arno Strobel
Taschenbuch: 390 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 9783596191031

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Buchrücken:
"Etwas Dünnes, Kaltes strich über ihr Schulterblatt. Langsam, von links nach rechts und wieder zurück. Sie hielt die Luft an, wurde beherrscht vom dröhnenden Schlag ihres Herzens.
Dann explodierte der Schmerz."

Eine junge Frau ist verschleppt worden. Der Entführer schneidet Stücke aus ihrer Haut, um darauf eine Geschichte zu schreiben, und verschickt sie per Post...
Ein Entführungsfall, ein Serienkiller und ein Hauptverdächtiger mit beängstigender Phantasie: Brutal raffiniert erzählt Arno Strobel eine furchterregende Geschichte mit doppeltem Boden.

Meinung:
Zunächst einmal ganz lieben Dank an Anka, von der ich dieses Buch bekommen habe - da hast du mich wohl angesteckt, Liebes!

Ich habe mehrfach gelesen, dass es sich bei "Das Skript" um ein eher schwächeres Buch von Arno Strobel handel und ging auch dementsprechend an das Buch heran. In Erwartung auf gute Unterhaltung, aber nichts übermäßig herausragendes.
Nunja, Erwartungen übertroffen.

Doch von Anfang an: Die vorliegende Geschichte ist an Morbidität kaum zu übertreffen. Was für ein Schock muss es sein, wenn man nichtsahnend ein Päckchen bekommt, welches einen Rahmen, bezogen mit menschlicher Haut enthält, auf welchem der Anfang eines Romans steht?
So ergeht es Nina Hartmann und vernünftigerweise informiert sie sofort die Polizei. Nach und nach finden wir heraus, woher diese kranke Idee stammt, wer alles darin verstrickt ist und vor allem: Wer auf die Idee kommt, eine derart widerliche Idee auch noch in die Tat umzusetzen...

Ein unheimlich mitreißendes Szenario, eine fesselnde Geschichte, in die uns Arno Strobel hier entführt. Glaubwürdige Protagonisten, mit denen ich allerdings nicht sooo warm wurde - warum, kann ich leider nicht genau sagen.

Für diejenigen unter uns, die schon ein wenig "Thrillererfahrung" haben dürfte das Ende nicht wirklich überraschend sein. Mir persönlich war klar, wer der/die Täter/in war und so war ich am Ende nicht wirklich überrascht und auch der klassische "Ach ja! Natürlich!" Moment blieb aus.

Der Schreibstil ist tadellos, Arno Strobel versteht es, uns zu fesseln, die Geschichte spannend zu halten.

Für Thriller-Freunde auf jeden Fall lesenswert!








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