Montag, 3. Februar 2014

[Buch-Rezension] Cupido

   Cupido
Jilliane Hoffman
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Retribution
ISBN: 9783499239663

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Buchrücken:
Der Albtraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du bist müde und gehst schlafen. Auf diesen Moment hat er gewartet - der Mann, der unter deinem Fenster lauert...



Meinung:
Der Buchrücken enthält nicht einmal ansatzweise die Schrecken und grauenhaften Szenen, die in diesem Bett enthalten sind. Die Darstellung auf dem Buchrücken entspricht nicht wirklich dem Buchinhalt, doch selten hat es mich so wenig gestört wie bei diesem Buch. Obwohl es der Buchrücken war, der mich nicht zuletzt zum Kauf dieses Buches gebracht hat, so war ich doch vom Inhalt des Buches mehr als positiv überrascht.

Nach dem ersten Teil des Buches (bis Seite 70) war ich mir nicht sicher, ob ich dieses Buch wirklich weiterlesen möchte. Allein diese 70 Seiten hatten mir eine derartige Übelkeit beschert, wie ich sie bei bisher keinem Buch hatte und ich bin froh, dass ich an diesem Abend NICHT allein war, denn das wäre nicht gut gewesen. Die Autorin schafft es (zu?) eindrucksvoll, uns diesen schicksalhaften Abend im Leben unserer Protagonistin Chloe zu beschreiben, so dass ich fast schon froh war, als ich diesen Teil hinter mir gelassen hatte.

Dennoch habe ich weiter gelesen und es hat sich definitiv gelohnt. Uns erwartet die spannende Jagd auf einen Serienkiller, der schwere Weg der guten Chloe, eine angekratzte (und perfekt ins restliche Geschehen eingebrachte) Liebesgeschichte, die an keiner Stelle im Buch unglaubwürdig wirkt.
Obwohl ich auch hier nun nicht wirklich überrascht davon war, herauszufinden, wer dieses Monster ist, dass seine Opfer so grauenhaft zurichtet, so hat das doch in keinster Weise meinen Lesespaß gemindert.

Einsicht bekommen wir insbesondere in die Gedanken- und Gefühlswelt von Chloe, aber auch immer wieder mal in die unseres Serienkillers. Während für Letzteren die Antipathie im Buch immer weiter ansteigt, empfand ich beim Lesen tiefsten Respekt für Chloe.

Wer also nicht zart besaitet ist und sich dieses Buch zutraut, den erwartet eine tolle, spannende Geschichte, die es durchaus wert ist, sie zu lesen, auch wenn man nach den ersten 70 Seiten vergessen möchte, was uns da gerade über die Netzhaut flitzte.

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