Mittwoch, 16. April 2014

[Buch-Rezension] Wie Blut so rot

   Wie Blut so rot
Marissa Meyer
Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Scarlet
ISBN: 9783551582874


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Rezension Band 1
Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot?
Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grand-mère alles - von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt.
Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer - Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde...



Cover/Aufmachung

Das Cover von "Wie Blut so rot" passt wunderbar zu seinem Vorgänger "Wie Monde so silbern". Wie schon der erste Band der Luna-Chroniken ist auch "Wie Blut so rot" wieder schwarz. Diesesmal zieren allerdings rote Wolfssilhouetten das Cover. Wieder fügen sich auch Autorennamen und Titel in dem "wolfsfreien" Kreis.
Nimmt man den Schutzumschlag vom Buch, so erwartet uns ein tiefschwarzes Cover mit einzelnem Wolf darauf und Autorennamen und Buchtitel auf dem Buchrücken.
Die einzelnen "Bücher" sind wieder durch schwarze Seiten abgeteilt und werden von Zitaten aus dem ursprünglichen Märchen eingeleitet.

Inhalt/Geschichte



Im Gegensatz zum ersten Band, bei dem der Buchrücken wenig der eigentlichen Geschichte verraten hat, verrät der Buchrücken dieses Bandes zwar nicht zu viel aber genug, um neugierig zu machen und einen groben Überblick über die Geschichte zu liefern.
Wir lernen Scarlet kennen, die seit einigen Tagen ihre Großmutter Michelle (yeah! Namensvetterin!) vermisst. Direkt zu Beginn erfahren wir, dass die Polizei die Suche nach Michelle eingestellt hat, weil sie kein Verbrechen erkennen kann  - ein Umstand, den Scarlet nicht einfach so hinnehmen kann und deshalb selbst die Suche nach Michelle startet. Dabei begegnet sie Wolf, der sie fortan auf ihrer Suche begleitet. Bis dann....

Charaktere

Ein neuer Band, eine neue Protagonistin! Scarlet Benoit ist ihr Name, sie lebt mit ihrer Großmutter auf einem Bauernhof, auf dem sie Gemüse anbaut. Obwohl genauso faszinierend, ist Scarlet ganz anders als Cinder - zwar weiß sie, was sie will und hat auch den Dickkopf ihrer Großmutter geerbt, doch wirkt sie schneller verunsichert und benötigt häufiger Schutz, als es bei Cinder der Fall gewesen ist.
Nichtsdestotrotz  beweist Scarlet einen unheimlichen Mut, als sie sich auf die Suche nach Michelle begibt und auch in vielen weiteren Situationen. Auch in Sachen Charaktertiefe steht Scarlet Cinder in nichts nach - insgesamt bietet diese Reihe die volle Bandbreite an emotionaler Tiefe.

Zeitgleich mit Scarlet verbringen wir auch sehr viel Zeit mit Wolf - über den wir allerdings kaum etwas erfahren. Wolf ist ein unheimlich sympathischer Charakter, den ich sehr gern begleitet habe.

Neben diesen beiden Charakteren begegnen wir auch Kai und Cinder wieder, was mich sehr gefreut hat.

Schreibstil

Der Schreibstil hat sich im Vergleich zu Band 1 nicht geändert - nach wie vor lässt sich dieses Buch unheimlich flüssig lesen.  Doch wie auch schon im Wechsel zwischen Kai und Cinder hatte ich auch hier das Gefühl, dass wir bei Scarlet eine nochmals etwas andere Schreibweise kennenlernen durften. Wir haben oft Einblick in Scarlets Gedanken- und Gefühlswelt bekommen, was viel ausgemacht hat.
Sehr viel mehr kann ich hier leider nicht schreiben, denn ich habe alles schon in der Rezension zu "Wie Monde so silbern" geschrieben.


Wenn auch die Rezension nicht so ausführlich ausfiel - wie könnte sie, bei einem Buch, das so perfekt an seinen Vorgänger anschließt, dass man kaum noch etwas zu erweitern hat? - so kann ich zu diesem Buch abschließend nur sagen:
Lesen! Lesen lesen lesen!

Kommentare:

  1. Danke Michelle für die Rezi, du sprichst mir aus der Seele. Fand den 2. Teil auch richtig gut, lg Uwe

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    1. :) Das freut mich! Ich bin sehr gespannt auf Band drei!

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  2. Ich auch! Vor allem da bei meinem E-Book eine kleine Vorschau dabei war!! Ich hätte einfach weiterlesen können..... :)

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    1. Ist in der Print-Version auch drin aber ich habe extra drauf verzichtet, die Leseprobe zu lesen, damit ich nicht noch ungeduldiger werde :D

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  3. Konichiwa, Nezumi.
    Die Namensvetterschaft wäre hier im Buch wohl nicht die einzige Überschneidung; Michelle macht in Bio-Tomaten und Scarlet hat von ihrer grand-mère fahren gelernt. :-D

    Auf dem Anwesen der Benoits räkeln sich nicht zufällig ein paar "Schmutznasen"?

    bonté

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    1. Konnichi wa

      Ja die Schmutznasen hätten noch gefehlt - aber nein, die finden sich dort nicht :D Lediglich die Tomaten bieten hier einen gewissen Hinweis... ;)

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