Freitag, 25. Juli 2014

[Buch-Rezension] Die Erbin

   Die Erbin
John Grisham
Hardcover:704 Seiten
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Sycamore Rowe
ISBN: 9783453269101

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Vielen lieben Dank an den Heyne-Verlag für die 
Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!  



Spektakulärer hätte Seth Hubbard seinen Tod nicht inszenieren können. Als sein Mitarbeiter ihn eines Morgens aufgehängt an einem Baum findet, ist die Bestürzung im beschaulichen Clanton groß. Niemand hätte mit einem Freitod gerechnet. Hubbards Familie sieht das pragmatischer und ist in erster Linie an der Testamentseröffnung interessiert. Was sie nicht weiß: Kurz vor seinem Tod hat Hubbard sein Testament geändert. Alleinige Erbin ist seine schwarze Haushälterin Lettie Lang. Ein erbitterter Erbstreit beginnt . . .




Cover/Aufmachung
   Metallisch schimmernde Cover üben ja eine unheimliche Anziehungskraft auf mich aus, das gebe ich zu. Von daher bekommt das Buch hier schon mal einen ersten Pluspunkt und auch das Streichholz, das doch Bezug zur Geschichte aufweist,  ist gut gewählt. Insgesamt ist es ein sehr schlichtes, aber schönes Cover. Allein wegen der Aufmachung aber hätte ich das Buch nicht in die Hand genommen.


Inhalt/Geschichte
   Seth Hubbard ist schwer an Lungenkrebs erkrankt. Um genau zu sein sogar so schwer, dass er weiß, dass er den Kampf gegen den Krebs verloren hat und so beschließt. selbst zu entscheiden, wann und wie er von dieser Welt scheiden soll - und so beschließt er, alles in die Wege zu leiten, was seine Beerdigung, das Auffinden seiner Leiche und natürlich auch seinen Nachlass angeht. Er schickt einen Brief an Jake Brigance, der ein handgeschriebenes Testament enthält, welches das vorangegangene aufhebt. In diesem Testament vermacht Seth Hubbard 90% seines Besitzes an seine schwarze Haushälterin Lettie Lang. Diese hat die letzten 3 Jahre mehr Zeit mit dem introvertierten Einzelgänger verbracht, als sonst ein Mensch. Doch hier liegt der Knackpunkt, denn Hubbards Kinder sind sich sicher, dass Lettie ihren ehemaligen Arbeitgeber unrechtmäßig beeinflust habe, Seth nicht testierfähig gewesen und das handschriftlich eingereichte Testament - laut dem die Kinder von Seth komplett leer ausgehen sollten - damit ungültig sei. Von allen Seiten stürzen sich die Anwälte auf den Fall, denn jeder will sein Teil vom Geld bekommen. Innerhalb kürzester Zeit entbrennt ein erbitterter Erbschaftsstreit.

Ich gebe zu, dass ich kein Freund von Gerichtsgeschichten bin und mich daher mit diesem Buch sehr schwer getan habe. John Grisham hat es geschafft, mich mit dem ersten Fall von Jake Brigance "Die Jury" zu begeistern. Eine grandiose Geschichte, die man kennen kann, aber nicht muss, um diesen zweiten Fall nachvollziehen und verstehen zu können.
  Dennoch muss ich sagen, dass mir "Die Jury" deutlich besser gefallen hat. Ich fand irgendwie nicht wirklich in "Die Erbin" hinein und hatte große Schwierigkeiten, mich längere Zeit auf das Buch zu konzentrieren, einfach, weil die Geschichte so unheimlich langatmig war. Darauf hatte ich mich eingestellt, schließlich haben wir hier keinen Thriller liegen, sondern ein Buch, in dem ein Gerichtsverfahren geschildert wird. Dennoch bin ich der Meinung, dass man einige Passagen herauskürzen hätte können, denn die Langatmigkeit hat mir sehr viel vom Lesespaß genommen.

Charaktere 
     Wir haben in diesem Buch drei Hauptcharaktere: Zum einen natürlich Jake Brigance, den wir schon in "Die Jury" kennenlernen durften.
  Zum anderen haben wir Lettie Lang, die Haushälterin, welche den Hauptanteil des Erbes unseres dritten Protagonisten, Seth Hubbard, erben soll.

  John Grisham hat es hervorragend verstanden, jedem Charakter eine wundervolle, liebevoll gestaltete Hintergrundgeschichte zu verschaffen, jedoch sind mir die Charaktere ein wenig einseitig und gleichförmig erschienen. Wir wurden mit unheimlich vielen Namen konfrontiert, die plötzlich auftauchten und dann wieder einfach so verschwanden. Insgesamt leider recht verwirrend und nicht so charaktergestaltend, wie ich es gern mag.

Schreibstil/Übersetzung

 Am Schreibstil hat sich nichts geändert - dieser ist nach wie vor fesselnd und unkompliziert - oder zuindest so unkompliziert, wie er es bei einem solchen Thema sein kann. Schreibfehler habe ich keine gefunden, auch die Zeichensetzung war mit ein, zwei Ausnahmen fehlerlos. Bewusst erinnere ich mich jetzt an eine Stelle, an der ein Zeichen zu viel war und das war absolut nicht störend oder hinderlich, von daher kann man darüber auch gut hinwegsehen.

Eine tolle Geschichte, die für meinen Geschmack leider zu langatmig erzählt wurde und mit 200-250 Seiten weniger besser abgeschnitten hätte- nichtsdestotrotz eine weitere tolle Vorlage für eine potentielle Verfilmung. Wirklich empfehlen kann ich das Buch allerdings nur an Krimi-Fans- wer intensivere Spannungsbögen gewohnt ist, wird hier enttäuscht sein.


Donnerstag, 24. Juli 2014

PC-Probleme

Hallo meine Lieben,

vermutlich wird es in den nächsten Tagen etwas ruhiger werden hier, denn mein Laptop hat sich verabschiedet (im Sinne von: geht nicht mehr an- da ist wohl im Inneren ein Kabel gelockert...) und mein Tower ist noch nicht eingerichtet - was heißt, ich habe kein Internet und auch sonst funktioniert gar nichts.

Ihr werdet also in den nächsten Tagen auf mich verzichten müssen :/

Viel Spaß und lesereiche Tage euch!

(Geschrieben: 23.07.2014, ich hoffe, dass das hier zeitnah online geht :/ )

Dienstag, 22. Juli 2014

Einmal durchs Regal - Halbzeit-Geschenke!

Hallo ihr Lieben!

Wie? Was? Geschenke? Wuhu!

Ihr habt richtig gelesen - Sasija und ich haben uns endlich einigen können! Haben sie es verdient? Waren sie schön brav? Und was sollen sie denn nun bekommen, worüber sie sich freuen könnten?

Auf alle Fragen ist eine Antwort gefunden worden - Brav waren sie, verdient haben sie es auch und Geschenke soll es dann natürlich geben!

Unsere drei Erstplatzierten dürfen sich freuen, denn ihr werdet beschenkt für eure tolle Leistung bisher!
  Doch nicht nur ihr drei dürft euch freuen  - meine liebe Sasija hat noch eine Person random aus der Liste ausgewählt, die sich mitfreuen darf!

Ihr bekommt ein kleines, von mir mit Herzblut selbst gemachtes Lesezeichen, das euch stets treuer und guter Begleiter sein soll.



Wollt ihr nun wissen, wer gewonnen hat? Na, wollt ihr? Sicher? Na gut, bitte sehr.
Über ein Lesezeichen freuen dürfen sich....

Platz 1 ~ Chiawen von Chias Bücherecke

    6 Hauptaufgaben
    12 Nebenaufgaben
    107 Punkte
    27.583 Seiten
    15 Punkte der 3 erledigte Zusatzaufgaben


Platz 2 ~ Chrissy von Chrissys Buchwelt

    6 Hauptaufgaben
    12 Nebenaufgaben
    100 Punkte
    24.477 Seiten
    15 Punkte der 3 erledigte Zusatzaufgaben


Platz 3 ~ Jenny G. von Lullaby's Bücherkiste

    5 Hauptaufgaben
    11 Nebenaufgaben
    91 Punkte
    22.265 Seiten
    15 Punkte der 3 erledigte Zusatzaufgaben


Random ~ Kida von Zauberfeders Gedankenschnörkel

    3 Hauptaufgaben
    5 Nebenaufgaben
    49 Punkte
    11.301 Seiten
    10 Punkte der 2 erledigte Zusatzaufgaben


Doch - ach! Nur ein Lesezeichen, dachten wir, das ist doch etwas zu wenig für eure grandiosen Leistungen!
 Deshalb wollen wir noch ein wenig Lesestoff oben drauf legen! Jede der Damen bekommt ein Wunsch-E-Book! TADA! WOW! SUPER! KONFETTI!

Unsere vier Gewinnerinen möchten bitte eine e-Mail an (sasija[at]outlook] schicken, in der sie ihre Adresse und eine Liste von 10 Wunsch-e-books hergeben - dazu bitte noch euren Challengenamen und den Bloglink. Das wars schon :)

Wir hoffen, ihr habt weiterhin viel Spaß bei unserer Challenge und strengt euch weiterhin an!

Alles Liebe für euch!

Montag, 21. Juli 2014

Red Bug Charity - ich bin dabei, du auch?

Hallo meine Lieben,

vor einigen Tagen bin ich auf die Red Bug Charity gestoßen - und wer mit offenen Augen durch die (Internet-)Welt geht, hat vielleicht schon den ein oder anderen Bericht hierzu gelesen.
Eine wundervolle Aktion, die ich gern unterstützen möchte!


Worum es geht? Das verrate ich euch natürlich gern!

Einer der guten Vorsätze von Red Bug Books für das Jahr 2014 war ein Charity Projekt für Jugendliche. Was lag da näher, als ein Buch zu machen. Und was hätte da mehr Sinn gemacht, als Jugendbuchautoren zu fragen, ob sie Lust haben, etwas dafür zu schreiben. Und was fehlt dann noch, damit es ein schönes Projekt wird? Genau - Buchblogger.

Red Bug Books wird am 6. Dezember 2014 ein Buch mit Gedichten und Geschichen von zehn Jugendbuchautoren veröffentlichen. Der Erlös geht an eine gemeinnützigen Jugendbuchorganisation und Buchblogger werden helfen, das Projekt bekannt zu machen.
Mittlerweile haben sich schon über 102 Blogger- und Bloggerinnen beteiligt bzw. ihr Interesse an der Unterstützung dieses Projektes bekundet. Ich bin eine dieser 102 Personen, die hier mit ein wenig Zeit und Geschreibsel unterstützen möchte.

Wie sieht es bei dir aus? Willst du das Projekt auch unterstützen und bekannt machen? Dann schreibe doch eine E-Mail an mail@redbug-books.com mit dem Betreff Charity-Blogger und/oder tretet der Facebook-Gruppe bei.

Egal, ob ihr diese Aktion unterstützt - mich würde es sehr freuen, ein paar bekannte Gesichter bei dieser Aktion begrüßen zu dürfen! - oder nicht, auf jeden Fall solltet ihr euch den 06.12.2014 (Nikolaus-Tag!) vormerken!

Ich werde euch hier natürlich weiter auf dem Laufenden halten und würde mich wie gesagt freuen, wenn ihr diese tolle Aktion ebenfalls unterstützen würdet.

Einmal durchs Regal - August-Aufgaben!

Hallo ihr Lieben!

Puhhhh ist das heiß! Zum Glück bekommen wir jetzt erstmal eine kleine Abkühlung, bevor der Sommer dann mit voller Kraft zurückkehren wird.

In letzter Zeit ist es sehr still hier, was daran liegt, dass ich eigentlich einfach zu gar nichts komme ^^" Ich hoffe, ihr könnt mir das verzeihen.

Natürlich sollt ihr jetzt trotzdem eure Aufgaben für den nächsten Monat bekommen - die gute Sasija hat euch da ein paar ganz tolle Aufgaben ausgesucht - im Übrigen solltet ihr generell mal bei ihr vorbei sehen... ;)

Jetzt aber ohne weitere Umschweife:

August-Aufgaben

 Hauptaufgabe
Alle fliegen, reisen oder ziehen für ein paar Tage auf Balkonien. URLAUB! Genau das brauchen wir!
- Lest ein Buch, welches sich um Reisen handelt.
Auch auf dem Cover darf gerne ein Strand, ein Hotel, die Berge oder ähnliche Urlaubsmotive vorhanden sein. Hauptsache URLAUB ist gegeben!
Beispiellink: Urlaubsbücher
 
 Nebenaufgaben
1. Was kann diese Hitze noch heißer machen? Genau... Erotik pur...
- Daher lest für uns ein kribbelndes Erotikbuch.
Kein Liebesroman! Es muss als Erotikgeschichte/Buch erkennbar sein! Sprich: Leidenschaft, Sex, Intrigen... (Beispiele: Crossfire, Black Dagger, Shades of Grey, 80 Days etc.)
Beispiellink: Erotikbücher

2. In den Sommermonaten wird wissenschaftlich mehr gelacht als an kalten Herbst oder Wintertagen...
- Aus diesem Grund, lacht ruhig noch etwas mehr und lest für uns eine Satire. Ein Buch mit Witz.
Beispiellink: Satire-Bücher


Noch Fragen? Einfach her damit :)

Freitag, 18. Juli 2014

5 Dinge

Hallo meine Lieben,

zwischen den Berichten von Paris (ich schule euch immernoch Tag 3 und 4... ) möchte ich schnell die 5 schönen Dinge der letzten Woche dazwischen schieben, obwohl diese Woche recht unspektakulär war ^^"

1.) Ich war wieder bei meinem Samy-Schatz <3 Toll wars, wie immer ;)

2.) Ich durfte recht viel Auto fahren, damit ich auch bloß nicht aus der Übung komme :D

3.) Meine M'era Outfits machen Fortschritte - von beiden Outfits sind die Röcke fertig, ich habe einen neuen Reifrock (mit Umfang von 4,60m :) ), mein Korsett ist da und generell macht alles schöne Fortschritte.  Das könnte zeitlich sogar passen... ;)

4.) Ebenfalls fürs M'era: Eintrittskarte ist da, Reise zu meiner Grinsekatze ist auch gebucht und geplant und die ersten Zeitabläufe fürs Festival sind auch zusammengebastelt. Wird jemand von euch da sein?

5.) Es häufen sich schon wieder Shooting-Termine ^^" Mal sehen, ob ich die alle wahrnehmen kann bzw. ob die alle so statt finden, wie geplant...

Mein Wochenende ist natürlich auch schon wieder komplett verplant :) Heute abend werde ich mit den Vorbereitungen für morgen anfangen (backen, Buch aussuchen usw.), denn morgen verbringe ich den ganzen Tag beim mittlerweile 6. Bücher- und Blubberstammtisch von und mit unserer aller Lieblings-Anka. Outfit-technisch weiß ich da noch gar nicht, was ich machen soll - es soll ja so furchtbar heiß werden :/ Mal sehen ^^
Am Sonntag bin ich dann den Tag über wieder im Stall. Und natülich wird jede freie Minute für Outfit-Arbeiten genutzt.

Was habt ihr denn vor am Wochenende? Seid ihr auch beim Stammtisch?
Wie sieht es mit Festivals aus? Mögt ihr die oder ist das eher nichts für euch?

Sonntag, 13. Juli 2014

Paris - Teil 2

Oder auch: The Concert-Day!

Herzlich willkommen zum zweiten Teil meines Berichtes der Paris-Reise von Alice und mir. Ich habe euch ja schon im ersten Teil vom Tag unserer Ankunft erzählt und nun ist es Zeit, euch vom Paris-Freitag zu berichten.

Nachdem wir am Donnerstag dann endlich mal schlafen konnten (was bei mir unheimlich lang gedauert hat, den ich war so klug und habe meine Schmusesachen daheim liegen lassen...), wurden wir recht unsanft und früh geweckt. Ich bin gegen 3:00 morgens eingeschlafen (oder sagen wir: um 3 habe ich zuletzt auf die Uhr gesehen) - und um ca. 4:30 morgens (!) wurde ich von unsanftem Piepen geweckt. Zunächst dachte ich, es handele sich um einen Wecker, der aus welchen Gründen auch immer nicht ausgeschaltet wurde. Mein nächster Gedanke war, dass es mein Laptop wäre, der sich überhitzt hat,  bis mir eingefallen ist, dass ich diesen ausgeschaltet hatte.
  Nachdem aber auch eine gefühlte Ewigkeit später das Piepen anhielt und wir alle wach waren, stellten wir dann doch fest, dass hier etwas nicht stimmt. Also alle raus aus den Betten,  eine unserer Zimmernachbarinnen öffnete die Tür - und ja, das Piepen wurde unerträglich laut. Feueralarm. Um halb fünf morgens. Das wird ja wohl keine Übung sein!
  Alice und eine weitere Dame haben einen Blick aus dem Fenster geworfen - weit und breit keine Flammen, kein Feuerschein, kein Rauch, selbst Passanten gingen in aller Seelenruhe an uns vorrüber. Doch eine Übung? Oder sind Franzosen einfach so?
  Wir haben einstimmig beschlossen, noch kurz zu warten (ja, leichtsinnig, ich weiß ;) ) und kurz darauf wurden wir erlöst: Fehlalarm. Der Feueralarm wurde (ich möchte nochmals betonen es war HALB FÜNF IN DER FRÜH!) versehentlich ausgelöst. Oh ich hatte ja SO gute Laune, nachdem ich nach nicht mal 1,5 Stunden Schlaf so sanft geweckt wurde für - naja, für nichts.
  Zum Glück konnte ich dann doch noch einschlafen und kam so in dieser Nacht auf immerhin 4 Stunden Schlaf. Juhu!

Für diesen Tag waren wir ja schon vollkommen verplant, denn der eigentliche Grund unserer Reise stand an: Das Konzert des japanischen Musikers Kamijo <3 Wer mich kennt, weiß dass ich einen Faible für Japan und insbesondere diesen Herrn habe ;)
  Nach dem Aufstehen haben wir uns also ganz ruhig dem Frühstück gewidmet, denn wie man weiß, sind Konzert-Tage anstrengend und lang und voller Entbehrungen - das gehört ja dazu!
  Für diejenigen unter euch, die noch nicht auf einem J-Rock-Konzert waren: J-Rock ist Krieg! Wirklich. Da zerbrechen Freundschaften, Eheleute lassen sich scheiden und Familien wenden sich von einander ab!
  Soll heißen: Einmal an der Halle angekommen gibt es kein zurück. Das heißt weiter: Eine Stunde vor Konzerteinlass hat man keine Chance - man sollte schon mindestens sechs Stunden früher da sein.
  Wo war ich? Achso, ja. Nach dem Frühstück haben wir uns direkt daran gemacht, uns hübsch zu machen. Man will  ja gut aussehen! Denn das ist DER Indikator für die Qualität des Konzerts. Je zerstörter man nach dem Konzert aussieht, umso besser. Und gerade, wenn man vorher umso besser aussah ;)

Ich habe euch ein kurzes Video mitgebracht, aber die Qualität hat ziemlich gelitten. Nichts desto trotz, unsere Vorbereitungen:



Gut, ich war schon fast fertig, wie ihr sehen könnt. Von diesem Tag habe ich leider gar keine weiteren Bilder, die ich euch zeigen möchte, aber dafür vom Samstag und das Outfit war das selbe ;)

Frisch gestylt ging es also daran, los zur Halle zu gehen. Dort angekommen haben wir uns mit besagten Freunden getroffen und ... naja... gewartet. Und gewartet. Und noch mehr gewartet. Insgesamt waren es, glaube ich, 5 oder 6 Stunden, die wir mehr oder weniger gemütlich vor der Halle saßen.  Juhu.
  Zwischendurch durften wir aber an den Merchandise-Stand, der - anders als sonst üblich - vor dem Eingang aufgebaut wurde. Wir haben uns auch direkt eingedeckt mit T-Shirts, Fotosets und Checkis:

Checkis <3
T-Shirt














Die Fotosets zeige ich euch nicht - ich bin gemein ;)



Als wir dann endlich rein durften, als VIPs immerhin eine Stunde früher, wurden wir einen kleinen Umweg über die Empore geleitet. Etwas verwirrt, weil es da oben eben so leer war, ging ich weiter, wurde dann aber freundlich von einem Staff aufgehalten, der mir mitteilte, ich solle ruhig bleiben, mich einen Moment gedulden und nicht nervös sein. .. Hö?
  Ach tatsächlich! Das Meet & Greet, da war ja was. Und wenn man genau hingesehen hat, hat man den guten Herrn auch da sitzen sehen.  Also bin ich zu ihm hin, habe artig einen guten Abend gewünscht und wurde von ihm mit den Worten "Ahhh little vampire girl!" begrüßt. Herrlich. Was ich da so vor mich hingefaselt habe, erspare ich euch ;) Letztlich habe ich brav mein Geschenk übergeben und bin nach unten zu Alice - erste Reihe rockt :D

Zum Konzert selbst will ich nicht viele Worte verlieren - es war ein grandrioses Konzert, das uns wieder einige Monate von tollen Erinnerungen zehren lässt und uns mit ein paar schönen Insidern zurück lässt.  Für euch habe ich daher "nur" einen kleinen Eindruck von der Musik, die ich euch ans Herz legen mag.



Nicht unbedingt jedermanns Sache, das weiß ich, aber für mich definitiv hörenswert <3

Nach dem Konzert sind wir auch schon nach Hause - jeder Knochen, jeder Muskel und jede Sehne hat geschmerzt, die letzten blauen Flecken heilen gerade erst ab. Im Hostel angekommen gab es für uns auch wirklich nicht mehr viel - umziehen, abschminken, versuchen, das gröbste Gewirr aus den Haaren herauszubekommen (und daran scheitern), Bilder von den Checkis machen (ich gestehe: das T-Shirt-Bild ist vom Samstag ;) ) und beschließen, dass es reicht und wir dringend ins Bett müssen.

Ihr seht, zu berichten hatten wir an diesem Tag nicht so viel, denn es war ein Tag, den man vollkomme erleben musste. Beim nächsten Bericht (ich schreibe vorsichtshalber mal nicht "morgen" ) habe ich dann wieder mehr für euch... Viiieeel mehr ;)

Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche <3

Freitag, 11. Juli 2014

Paris - Teil 1

Hallo meine Lieben!

Wie versprochen bekommt ihr natürlich noch einen Beitrag zu meiner Paris-Reise (ich schreibe WIRKLICH wenig über Bücher in letzter Zeit ^^"). In diesem Beitrag möchte ich euch erstmal nur über den Tag unserer Ankunft berichten - das ist ja auch Stoff genug für einen Beitrag ;). Eigentlich wollte ich auch den Tag des Konzerts noch mit dazu nehmen, aber beim Schreiben habe ich fest gestellt, dass das zu viel wäre. Demnach: Vorsicht, lang, viel zu lesen und ein paar Bildchen ;)

Letzte Woche Donnerstag (ist es wirklich schon so lang her?) hieß es früh aufstehen - naja, so früh auch wieder nicht, immerhin war ich noch vor meinem Wecker wach. Es mussten noch ein paar letzte Dinge eingepackt werden, die man halt so braucht am Morgen und deswegen am Vorabend noch nicht ihren Weg in mein Köfferchen gefunden haben.
Letztlich war ich natürlich viel zu früh am Flughafen. Wir wollten uns gegen 8 in der Halle vor Terminal 3 treffen. Überpünktlich um 7:45 Uhr stand ich also dort und wartete. Leider hatte Alice' S-Bahn Verspätung und so durfte ich noch 25 Minuten länger warten als geplant. Viel später hätte sie dann aber auch nicht kommen dürfen, denn scheinbar hatten wir das unheimliche Glück, den langsamsten Schalter überhaupt zu erwischen - dabei wollten wir doch nur unsere Koffer abgeben!
Was normalerweise schnell erledigt ist, dauerte dank diverser dreister Menschen, unangekündigter Umfragen und eines hoch motivierten Mitarbeiters plötzlich weitere 45 Minuten, so dass wir uns entschieden haben, lieber gleich zur Sicherheitskontrolle zu gehen und das Frühstück vorher ausfallen zu lassen.
Kleiner Tipp am Rande: Kauft euch NIEMALS in der Duty-free-Abteilung etwas zu essen. Nie! Überteuert und alles andere als lecker. Bäh!
Lange mussten wir gar nicht warten, da ging es schon ab ins Flugzeug. Ich bin schon ein oder zwei mal geflogen, aber das hier war... abenteuerlich. Wir saßen direkt unter der Tragfläche, das Flugzeug war so klein, dass wir das Handgepäck nicht mit in die Kabine nehmen konnten. Effektiv hatten ungefähr 200 Leute Platz in diesem Ding.

Unser Blick aus dem Fenster...



Alice und ich im Flugzeug

















Ganz ehrlich: Ich hatte Angst. Die Maschine war so klein, wir haben JEDES Luftloch gespürt. Beim Landeanflug dachte ich ein paar Mal, wir stürzen ab und ich weiß bis heute noch nicht, ob das eine Teil an der Tragfläche so hätte wackeln sollen... Aaaaber wir sich ja sicher gelandet ;)
Angekommen im Hostel haben wir uns erstmal was zu essen bestellt - Hunger und so, und wer weiß, wann es wieder was gibt. Außerdem waren wir zu früh dran und durften noch nicht einchecken ;)
Also haben wir die Zeit mit Essen tot geschlagen und uns erstmal ein wenig akklimatisiert.
 Als wir dann einchecken durften, haben wir das direkt getan und sind auf unser Zimmer. Sehr groß, sehr sauber und mit super tollen Zimmergenossen! Da hatte ich ja zugegeben ein wenig Bauchschmerzen, aber die Mädels waren allesamt super lieb! Beruhigung! Yeah!
Wir haben beschlossen, uns kurz umzuziehen, denn es war DEUTLICH wärmer als erwartet und wir wollten den Tag nicht ungenutzt vergehen lassen.
Also schnell in andere Klamotten gehüpft und erstmal die Metro gesucht. Dort wurde uns auch direkt wunderbar lieb geholfen, uns zurechtzufinden. Kurze Fahrt später waren wir dann auch schon unterwegs und haben den Tag genutzt, um zumindest zwei der Sehenswürdigkeiten zu betrachten - ganz Touri-like :)

Ich gestehe! Ich find das Ding nich sonderlich hübsch. Imposant, ja. Hübsch: nö. Vielleicht stimmt da was in meinem Kopf nich, aber hübsch isser nicht ^ ^"
Trotzdem musste man natürlich hin und gucken und ein paar liebe Passanten haben dann auch ein Foto von uns gemacht. Generell haben wir viele nette Menschen getroffen - 90% davon waren selbst Touristen...
Ich persönlich finde ja die Gegend vor dem Eiffelturm viel viel schöner:












Gefällt mir persönlich ja besser als das Metallteil da ;)




Aber wenn man schon mal da ist, geht man natürlich trotzdem noch etwas näher hin und schaut, wie lang die Schlange ist, um hoch zu kommen. Da wartet man ja gern mal 3-4 Stunden und darauf hatten wir absolut keine Lust... 
Unterwegs ist uns "blöderweise" noch ein Karusell in den Weg gesprungen, einfach so. Und weil wir an sowas ja nicht vorrüber gehen können...


Wir hatten Glück - nach gerade mal 45 Minuten waren wir auf dem Eiffelturm oben - länger hätten wir auch wirklich nicht warten wollen und man muss schon sagen, die Aussicht ist grandios:


Wirklich lang blieben wir nicht da oben (zumindest gefühlt nicht ;), nur ein paar Fotos haben wir gemacht, bevor wir uns an den Abstieg machten. wir sind ja mit dem Aufzug nach oben (dem Ding habe ich in etwa so sehr getraut wie unserem Flugzeug...) und zu Fuß nach unten.

Hübsche Alice is hübsch ^^



<- ich oben auf dem Eiffelturm


        Alice beim Abstieg -->











 Nachdem wir also da oben waren haben wir uns direkt auf gemacht zu Punkt 2 unserer Tagesplanung - wir wollten noch die Sacre Coeur anschauen und haben uns also direkt auf den Weg nach Montmartre gemacht. Was für eine wunderschöne Kirche!



Aber auch ein beschwerlicher Aufstieg ;) Auf dem ersten Absatz haben wir schnell zwei, drei Fotos von einander gemacht
bevor wir dann weiter nach oben zur Kirche sind...

... von wo aus man ebenfalls einen wundervollen Ausblick hatte:






In der Kirche durfte man keine Fotos machen (was ich vollkommen in Ordnung finde!), davor aber schon:













Ich habe natürlich noch mehr Bilder, aber ihr habt ja so schon genug zu sehen ;)


Im Anschluss haben wir uns noch kurz mit zwei Bekannten getroffen - weil es mir aber nicht (mehr) so gut ging, mir alles weh tat und ich eigentlich nur noch in mein Bett wollte (nach an diesem Tag ungefähr 13 gelaufenen Kilometern) war dieses Treffen nur kurz. Wir sollten ja ohnehin den nächsten Tag miteinander verbringen.

Wir gingen also nur noch schnell einkaufen und haben uns dann wieder auf den Weg zurück zum Hostel gemacht.  Schon war es kurz nach 22:00 und wir waren beide ziemlich fertig. Ich war sogar so erschöpft, dass ich nur 3 Seiten lesen konnte! Ich! 3 Seiten!

Damit ließen wir den Tag ausklingen und haben noch schnell ein paar Dinge für den nächsten Tag - den Konzert-Tag - geplat, bevor wir ins Bettchen sind.

Und mit diesen Worten schließe ich den Bericht von Tag 1 in Paris. Ich will euch eigentlich heute abend noch den Bericht über das Konzert liefern, aber ich hätte nicht gedacht, dass das Schreiben so lange dauert ;) Ursprünglich sollte in diesen Bericht schon das Konzert einfließen und es sollten nur zwei Beiträge werden, aber ich denke, hier habt ihr jetzt erstmal genug zu lesen ;)

Wart ihr schon mal in Paris? Was waren eure Erfahrungen?

Bis zum 2. Teil. Ich wünsche euch einen schönen Tag und einen guten Start ins Wochenende :)

<3

Donnerstag, 10. Juli 2014

10 Dinge

Hallo meine Lieben!
Ich komme einfach nicht dazu, den Paris-Bericht zu schreiben - sowas aber auch! Ich hoffe sehr, dass ich mich bald daran machen kann, nach Möglichkeit heute noch ^^"

Jetzt aber erstmal ein grober Umriss der tollen Dinge der letzten zwei Wochen :)

1.) Ich hatte jetzt eine ganze Woche frei. Am Liebsten würde ich direkt noch heute und morgen daheim bleiben, aber dadurch wirds ja auch nicht leichter ;)

2.) Obwohl der Bericht noch nicht da ist, umreiße ich hier mal eben die Daten ;) Am Donnerstag letzte Woche sind die gute Alice und ich nach Paris geflogen <3 Vielen Dank nochmal an meine Mädels, die mir hiermit ein wundervolles Geburtstagsgeschenk gemacht haben <3

3.) Wir hatten einige wirklich tolle Tage in Paris, haben uns alles Wichtige angeschaut und jede Menge Geld liegen lassen, wobei ich keinen Cent bereue.

4.) Am Freitag letzte Woche waren wir beim Konzert von Kamijo <3 

Es war wundervoll <3

5.) Vor dem Konzert gab es für die VIPs noch ein kleines Meet and Greet - obwohl ich fast an ihm vorbeigelaufen wäre hat das doch noch ganz gut geklappt ^^"

6.) Als wir wieder zu Hause waren, hatte ich auch direkt alle meine Stoffe hier, um mit meinen Outfits anzufangen....

7.) ... was ich auch direkt erfolgreich getan habe. Der erste Rock ist nahezu fertig und muss nur noch um ein paar cm gekürzt werden :) Außerdem brauche ich einen größeren Reifrock... ^^"

8.) Nicht zu vergessen, die vielen tollen, netten Leute die wir in Paris kennengelernt haben! (Wie gesagt, der Bericht mit Fotos wird folgen ^^")

9.) Die drei zusätzlichen freien Tage habe ich fast ausschließlich mit Dingen verbracht, die mir Spaß machen- lesen, nähen, schreiben.

10.) Achja: Ich hatte gestern meine Führerscheinprüfung - und habe bestanden. Ich darf jetzt ganz offiziell Auto fahren und habe das auch direkt ausgenutzt :D Meine Eltern haben mich vom TÜV abgeholt und ich habe uns nach Hause gefahren. Ich bin immernoch stolz auf mich :D

Sooo das wars auch erstmal. So ganz grob. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber der Bericht für Paris wird auf jeden Fall noch folgen :)

Was habt ihr in der Zeit gemacht?

Mittwoch, 9. Juli 2014

[Buch-Rezension] Delirium

   Delirium
Lauren Oliver
Hardcover: 416 Seiten
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Delirium
ISBN: 9783551582324

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Kurzgeschichte "Annabel"
Kurzgeschichte "Raven"
Kurzgeschichte "Hana"




Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor deliria nervosa als schlimme Krankheit anerkannt worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.


Cover/Aufmachung
   Ein wundervoll gestaltetes Cover, auf dem wir eine junge  Frau im Profil sehen. Die Grundfarbe des Covers ist rot, und es ist über und über mit dem Wort "Liebe" beschrieben - hat man das Buch gelesen, versteht man auch diese Anspielung, die so wunderbar gelungen ist. Ursprünglich wurde ich nur durch das Cover und den Titel auf dieses Buch aufmerksam und so durfte es bei mir zuhause ins Bücherregal ziehen.

Inhalt/Geschichte
  Lena wächst in einer Welt auf, in der es keine schlimmere Krankheit gibt, als die Liebe - Amor deliria nervosa oder kurz nur "Deliria". In der Schule wird Ihnen beigebracht, wie gefährlich diese Krankheit wird, Medien jeder Art werden zensiert, um die Bürger keiner Gefahr auszusetzen. Und doch soll es Menschen geben, die sich dieser Gefahr freiwillig aussetzen. Sie leben in der Wildnis, die Invaliden. 
  Normalerweise jedoch unterzieht sich jeder einem kurzen kleinen Eingriff, der gegen die Deliria immun macht - quasi wie eine Impfung. Auch Lena fiebert ihrem Eingriff entgegen, will endlich geheilt sein, nicht zuletzt, um allen zu zeigen, dass sie nicht so enden wird wie ihre Mutter, die ihr Leben an die Deliria verloren hat.
  Doch am Tag ihrer Evaluierung geschieht etwas Seltsames in den Labors. Und ab diesem Moment steht Lenas Leben kopf.

  Wie ist dieses Buch einzusortieren? Ich würde sagen, dass es trotz des dystopischen Hintergrundes natürlich in aller erster Linie eine Liebesgeschichte ist. Ihr wisst mittlerweile sicher, dass ich Liebesgeschichten gegenüber immer ein wenig skeptisch bin. Doch hier wurde ich überzeugt. Es gab kein "Ich sehe dich und liebe dich abgöttisch!", kein "Ich ändere mich für dich!". Ob es ein "Happily ever after" gibt, das müsstet ihr selbst herausfinden.
  Es fiel mir nicht leicht, mich in die Geschichte fallen zu lassen, das gebe ich zu. Irgendwie habe ich einfach den Anschluss nicht finden können, wurde von dem Buch nicht gefesselt (das passiert mir aber oft in letzter Zeit oO). Doch immer wieder gab es Stellen, da wollte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen, so dass das Buch insgesamt ein tolles Leseerlebnis war. Die Geschichte jedenfalls hat mich zu jeder Zeit interessiert, auch wenn sie recht vorhersehbar war. Doch auch das hat der Leseerfahrung keinen Abbruch getan. Überhaupt nicht.

Charaktere 
 
   Unsere beiden Protagonisten: Alex und Lena.
Alex ist erst seit kurzem in Portland. Viel über ihn zu verraten, wäre gemein, denn ich würde euch spoilern. Nur so viel: Ich mag Alex. Sehr.

  Zu Lena kann ich euch dann doch schon etwas mehr erzählen. Als wir Lena kennenlernen, steht sie kurz vor ihrem 18. Geburtstag und damit kurz davor, geheilt zu werden. Sie fiebert diesem Eingriff und der Heilung richtig entgegen, denn damit ist sicher, dass sie nicht wie ihre Mutter an der Deliria sterben wird.
  Nachdem ihre Mutter sich das Leben genommen hat, zog sie zu ihrer Tante, wo sie seither ihr ruhiges, unauffälliges Leben führt. Sie geht zur Schule, zum Laufen mit ihrer besten Freundin Hana und versucht, mit den Blicken und dem Getuschel der Leute möglichst gut fertig zu werden - wer weiß schon, was bei ihr noch passieren wird, mit diesem vergifteten Blut? Wir erleben Lena also als ein sehr angepasstes Schäfchen der Herde, dass sich die größte Mühe gibt, nicht aus der Reihe zu fallen, stets vor der Ausgangssperre zuhause zu sein und sich tunlichst von ungeheilten Jungen fernzuhalten.
  Doch so angepasst, wie sie ist, so langweilig ist sie auch. Sie hat scheibar kein anderes Ziel, als jenes, welches ihr von der Gesellschaft vorgeschrieben wird und ist somit eigentlich prädestiniert für ein Leben in dieser Gemeinschaft.
   Erst als sie Alex kennen lernt, entdeckt Lena, dass diese Welt mehr bereit hält als das, was ihr von den anderen immer gepredigt wurde. Und wie kann dieses Mehr denn schlecht sein?

  Wir können schon allein wegen der Ich-Perspektive herrlich in Lenas Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen, doch auch so ist sie ein absolut liebenswürdiger Charakter, den man schnell ins Herz schließen kann.
  Nicht nur Lena ist ein toll gezeichneter Charakter, auch Alex und Hana, die beide eine wichtige Rolle in Lenas Leben spielen, sind liebevoll ausgestaltete Charaktere. Hier gibt es also absolut nichts auszusetzen.

Schreibstil/Übersetzung
  Dafür, dass ich kein Freund der Ich-Perspektive bin, lese ich in letzter Zeit erstaunlich viele Bücher in diesem Stil... Hier hat es wunderbar gepasst und ich glaube auch, dass er allwissende Erzähler hier die definitiv falsche Perspektive gewesen wäre.
  Vom Schreibstil her war das Buch sehr angenehm zu lesen, auch wenn mir oftmals etwas Spannungsaufbau gefehlt hat. Für die Zielgruppe war es aber auf jeden Fall angemessen!



Ein schönes, wenn auch etwas zähes Buch, das für Freunde von Liebesgeschichten und Dystopien gleichermaßen geeignet ist!

Wieder da!

Hallo meine Lieben!

Bitte entschuldigt vielmals, dass ich mich vor meiner Paris-Reise nicht verabschieden konnte - ich hatte eigentlich vor, ein paar Sachen vorzuplanen, damit ihr die Zeit nicht ganz ohne mich verbringen müsst, doch leider hat am Abend vor Abreise mein Internet den Geist aufgegeben, so dass ich euch nicht verabschieden konnte.

Nun aber bin ich zurück! Ich will versuchen, euch im Laufe des Tages einen kleinen Bericht meiner Reise (vermutlich in 2 Teile aufgeteilt) zu tippen und außerdem setze ich mich jetzt direkt an die nächste Rezension nämlich der zu "Delirium". Während ich in Paris war, kam ich leider kaum bis gar nicht zum Lesen, denn ich war einfach so müde am Abend, dass ich es nicht mehr geschafft habe, mehr als 2 oder 3 Seiten zu lesen ;) Und tagsüber war ich ohnehin beschäftigt :D

Wie gesagt, es wird ein Bericht folgen (vielleicht aber auch erst morgen im Laufe des Tages), gleich tippe ich noch die Rezension, es wird bald ein kleines Paris-Video geben und am Donnerstag bekommt ihr wieder meine 10 schönen Dinge der letzten 2 Wochen präsentiert.

Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit :) Ich hatte sie auf jeden Fall.

Alles Liebe!