Freitag, 31. Oktober 2014

5 Dinge

Hallo ihr Lieben!

Oh Himmel, was bin ich müde! Gerade ist es wirklich arg schlimm und deswegen halte ich mich kurz ;)

1.) Letzte Woche Freitag habe ich mit guten Freunden Sams Geburtstag gefeiert :) Ich gestehe, ich hatte keine Lust, schlechte Laune und überhaupt. Dafür wurde der Abend aber richtig toll :)

2.) Ich hab neue tolle Schuhe bekommen - für nix! Einfach so! *-* Sie sind soooo toll <3

3.) Am Sonntag war ich mit meinen Eltern auf der Kirbe und habe auch mal angefangen, meine Uni-Sachen zu organisieren *hust*

4.) Ich hab GANZ VIEL Kürbis bekommen - 5 kg :) Aus einem Teil werden Halloween-Muffin, der Rest wird eingekocht, bzw. ist es zum Teil auch schon.

5.) Heute im Stall wieder Unterricht gehabt und Lob bekommen :) So kanns weiter gehen. Außerdem weiß ich jetzt, warum ich so furchtbar falsch auf dem Pferd sitze - da wird wohl ein Gang zum Orthopäden und/oder Physiotherapeuten nötig sein ^^"

Sooo - das war meine Woche im Schnelldurchlauf.
  Heute ist auch wieder ein wenig was geplant ;) Nicht nur, dass ich schon seit gut einer Stunde am Backen bin (besagte Kürbismuffins - sehr sehr leckere Sache!!), nein, nach der Uni geht es dann kurzzeitig nach Hause, bevor ich abends in den Stall gehe, dort das Übliche erledige (PFerd bewegen, misten, füttern etc.) und wir dann zusammen dort Halloween feiern :)
Da Samstag Feiertag ist, will ich diesen nutzen, um wieder zum Stall zu gehen - da gibt es gerade ein paar Dinge zu erledigen (z.B. sollte Samys Trense mal wieder geputzt werden...). Am Sonntag ist unser Lolita-Halloween-Treffen. Ich weiß immernoch nicht, was ich anziehen soll... First world problems ^^
Natürlich will ich auch immer wieder mal ein wenig was für die Uni erledigen. Das sollte sich aber problemlos unterbringen lassen :)

Was habt ihr diese Woche erlebt? Wie ist euer Wochenende verplant? Und was würdet ihr denn mal von einem kleinen "Stall Follow Me Around" halten? ;)

Alles Liebe! <3

Montag, 27. Oktober 2014

[Uni-Tagebuch] KW 43 2014

Hallo meine Lieben!

Puuuh schon wieder eine Woche rum und dieses mal habe ich leider nicht ganz so viel zu berichten. Warum? Erkläre ich euch sofort...

Montag, 20.10.2014 & Dienstag, 21.10.2014:
Tja, was soll ich sagen? Ich habe beide Tage ausschließlich im Bett verbracht. Warum? Ich erspare euch Details. Nur so viel: der Magen hat sich komplett verweigert.
 Also war ich zwei Tage zu Hause und habe lediglich versucht, ein wenig etwas zu meinem Rechts-Referat herauszufinden. Unser Thema: "BGH: Haftung von Buchhändlern für rechtswidrige Buchinhalte". Ich habe dazu auch schon ein wenig etwas herausgefunden, weiß aber immernoch nicht, wie wir damit 5-10 Minuten füllen sollen...
 
  Damit ihr wisst, was das Problem ist:
Frau Anneliese Kühn (Enkelin des bayerischen Komikers Karl Valentin) verklagt Amazon wegen Urheberrechtsverletzung. In einem von Amazon vertriebenen e-Book („Bitte Warten- Das Wartebuch für Ungeduldige“) taucht ein Auszug aus einem Sketch ihres Großvaters auf – unlizenziert. Amazon hat das Buch daraufhin aus dem Vertrieb genommen. Vor Gericht wurde geurteilt, dass der Buchhändler nicht haftet, weil er nicht jedes Buch auf den Inhalt und evtl. vorhandene Urheberrechtsverletzungen/rechtswidrige Inhalte überprüfen kann. Haftbar macht er sich dann, wenn das Buch trotz Hinweisen auf eventuell rechtswidrige Inhalte weiter ungeprüft im Vertrieb bleibt. 

Vermutlich werden wir hier noch die Störerhaftung dazunehmen, damit wir wenigstens ein wenig was zu erzählen haben. Da wollen wir uns dann aber am Dienstag in der Mittagspause nochmal zusammen setzen und schauen, was wir da zusammentragen können, wie wir das aufteilen usw.  Unser Termin fürs Referat ist übrigens der 16.12. wir haben also noch ein wenig Zeit ;) Ich halte euch hier gern auf dem Laufenden.

Mittwoch, 22.10.2014:
 Endlich wieder gesund! Wieder fit! Und heute die erste Vorlesung in Layout - ich freu mich! ... Okay, der Bus hat 30 Minuten Verspätung... Das ist natürlich blöd, aber okay. Ärgert mich schon etwas... Aber dann nehme ich eben die nächste S-Bahn. 
  ... Wenn die denn fahren würde! Zunächst heißt es, sie habe 10 Minuten Verspätung... dann 20. Schließlich heißt es, dass diese S-Bahn entfallen würde, die nächste aber GANZ SICHER fährt! Dann warte ich eben, dass ich zumindest ein wenig von der Vorlesung mitbekomme...
  Doch auch die nächste hat Verspätung - ich warte weiter. 3 Minuten bevor diese kommen sollte, ertönt die Durchsage, dass auch diese Bahn ausfallen würde und man nicht wüsste, wann und OB eine fahren würde... 
  Da hat es mir gereicht, ganz ehrlich! Was soll denn das?! Ich bin also wieder nach Hause gefahren - und hatte dementsprechend schlechte Laune. Um wieder heim zu gehen hätte es sich nicht gelohnt, also war ich noch bei meiner Oma, bevor ich zur Arbeit gegangen bin. Ich gebe auch zu - danach habe ich nichts mehr gemacht. Boa hat mich das geärgert!!

Donnerstag, 23.10.2014:

 Und schon wieder kommt der Bus zu spät! Langsam bin ich in der Hinsicht ECHT sauer! Was soll das?!
  Aaaber gut ich bin dann eben 20 Minuten zu spät zur Vorlesung "Wissenschaftliches Arbeiten" gekommen - halb so wild, wie man eine wissenschaftliche Arbeit verfasst weiß ich ja. Dafür muss ich sagen, dass unsere Dozentin hier wirklich nett zu sein scheint - sehr gut :) Dank der lieben Vanessa konnte ich auch schon ein wenig rumstrebern ;) 
  Die zweite Vorlesung  - kulturgeschichtliche GRundlagen - war wieder sehr sehr zäh. Ich finde das zwar unheimlich interessant, blöderweise zieht es sich aber halt auch eeewig hin. Ich bin ich Geschichtsgeschichten (Wortspiel, ha!) ohnehin nicht sooo bewandert, muss ich gestehen. Ich habe einfach ein Problem mit Zahlen  - und ja, das schließt Jahreszahlen mit ein (im Übrigen auch Telefonnummern, Postleitzahlen, Hausnummern und Geburtstage...). Das wird wohl ein Fach, in dem ich mich einfach außerhalb der Vorlesungen viel und oft ransetzen werde müssen.
  Am Donnerstag ist mir übrigens endgültig aufgefallen: Nein, ich vertrage einfach keinen Kaffee, schon gar nicht am Morgen  (komisch, nicht wahr?). Außerdem brauche ich unbedingt eine funktionstüchtige Thermoskanne. So ein guter Schluck Tee kann manche Vorlesung retten ;) Nur ist da der böse Schwabe in mir, der ständig sagt "Naja, du BRAUCHST das ja nicht unbedingt..." - böser Schwabe! 

Freitag, 24.10.2014:
 Komisch, dass der Bus mittags problemlos fährt, morgens aber nicht... die wollen uns trollen!
Freitag Mittag. Mathematik. Ich glaube, dass ich schon mal erwähnt habe, dass ich Mathe nicht unbedingt zu meinen Lieblingsfächern zähle ^^
  Diese Woche hatte ich dann nach der eigentlichen Mathevorlesung auch absolut gar keine Lust mehr auf die Übungen (die im Übrigen freiwillig sind, ich will nichts hören ;) ). Also bin ich nach der Vorlesung wieder nach Hause, wo ich direkt noch ein paar Skripte ausdrucken wollte - aber tja, wie es der Zufall will, spinnt der Drucker jetzt rum und erklärt mir, dass er die Tintenpatronen nicht erkannt hat... Ich will mal noch versuchen, ob die nicht vielleicht einfach nur leer sind. Das wäre die einfachste Lösung. Hoffen wir, dass es die auch ist ^^"

Das war meine Uni-Woche. Wie gesagt nicht ganz so viel zu erzählen, aber die nächste Woche verläuft dann hoffentlich wieder besser :) Ihr könnt also gespannt bleiben!

Alles Liebe für euch <3

Sonntag, 26. Oktober 2014

[Kurz-Rezension] The Wall Teil 2: Der Angriff

  The Wall
Teil 2: Der Angriff
Der Club der fetten Dichter

Reine eBook-Reihe! Vertrieb erfolgt über Amazon, genauer hier.

Seiten: ca. 94 Seiten
ASIN: B00OI8081G

Die Wand hat ihr erstes Opfer gefordert. Der Gruppe ist spätestens jetzt bewusst, dass es ums nackte Überleben geht. Der Mangel an Nahrung und Wasser wird allmählich zum Problem. Hinzu kommt, dass weitere Überlebende aufwachen und für Streitigkeiten innerhalb der Gruppe sorgen. Mila Radic ist eine von ihnen. Warum reagiert Conrad Bergmann so entsetzt, als er sie sieht?

Auf der Suche nach Wasser teilt sich die Gruppe schließlich auf. Ein Team erkundet das riesige Höhlensystem, während Mila sich Jack Darys Team anschließt, das sich im dichten Nebel die Wand emporkämpft, auf der Suche nach dem Wasserfall. Noch ahnen beide Teams nicht, was sie vorfinden werden, und dass nicht alle lebend zurückkehren …
(Quelle: Amazon)

Nach wie vor bin ich kein Freund von eBooks. Dass Teil 2 vor ziemlich genau einer Woche hier einziehen musste, ist aber natürlich klar.
  Nach dem tollen Auftakt mit Teil 1 war mir gleich klar, dass ich Teil 2 auch lesen möchte. Und jetzt? Wie sieht es jetzt aus? Wird auch Teil 3 nächste Woche hier einziehen dürfen? Aber natürlich!

Qualitativ schließt das Buch genau dort an, wo Teil 1 geendet hat. Auch die Geschichte wird natürlich fortgesetzt mit unserer neuen Freundin Mila.
   Noch immer sind wir gefangen in der Wand. Noch immer wissen wir nicht, wie wir hier gelandet sind, was wir hier machen und ob bzw. wie wir überleben sollen - ohne ausreichend Wasser, ohne Nahrung...
  Doch dann der Hoffnungsschimmer - die Aussicht auf Wasser und etwas zu Essen. Wer kann auch ahnen, was das für Folgen haben würde?

  Ganz ehrlich: diese Reihe zu lesen macht unheimlichen Spaß (und hat mir diese Woche wirklich den Mittwoch gerettet..) und lässt sich so schnell weglesen. Trotzdem fällt es mir schwer, zu den einzelnen Kapiteln etwas zu schreiben. Die Spannung wird weiter gesteigert, der "Untertitel" impliziert schon, dass unsere neugewonnenen Freunde allmählich in Bedrängnis geraten und sich mit den Carnivoren noch eine zusätzliche Gefahr in ihr Leben geschlichen hat.
  Es bleibt spannend und ich bin sehr gespannt darauf, wie es dann nächste Woche weiter gehen wird. Immer zwei Wochen warten zu müssen ist ziemlich gemein, meine lieben Dichter!



Die Spannung steigt weiter! Wohin führt das alles noch? Und wieso muss man denn immer so lange warten?
  Eigentlich würde ich empfehlen, alle 6 Teile in einem Rutsch zu lesen - aber unterbrechen und warten kann ich jetzt auch nicht mehr!!



Freitag, 24. Oktober 2014

5 Dinge

Hallo meine Lieben,

nachdem gestern kein guter Tag für mich war (aus offensichtichen Gründen) möchte ich euch heute von meiner letzten Woche erzählen.

1.) Spontan hat sich am Sonntag noch ein Shooting-Termin ergeben :) Sind einige tolle Fotos bei rausgekommen :)

2.) Erste "Utensilien" aus dem Stall fürs Armband-Basteln mitgebracht ^^

3.) Zumindest im Kopf habe ich schon fast alle Weihnachtsgeschenke beisammen, so dass ich die "nur" noch organisieren muss.

4.) Ich habe eine Rezianfrage bekommen, die unheimlich lieb geschrieben war - ich freue mich darauf ;)

5.) Allmählich finde ich mich in meinen neuen Alltag mit dem Studium ein - und auch eure Resonanz hier war toll :) Vielen lieben Dank!

Das Wochenende ist schon wieder recht locker verplant. NAchher bringe ich erstmal zwei Päckchen weg (freut euch, ihr zwei Glücklichen ;) ). Heute Abend geht es eventuell zur Geburtstagsfeier. Morgen ist eventuell ein kurzer Abstecher zum Zombie Walk in Stuttgart geplant (wenn auch vielleicht nur zum Zuschauen...) und am Sonntag... Mal sehen, vermutlich einen Stalltag. Wird auch mal wieder Zeit.

Wie war denn eure Woche? Was habt ihr so getrieben und was habt ihr an diesem Wochenende vor?

Liebe für euch <3

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Ein Jahr...

Heute ist es genau ein Jahr her.
Ich begann meinen Tag mit einer harmlosen SMS:
"Wie geht es meinem Mädchen? Ich mache mir Sorgen."

5 Minuten Stille.
Dann:

"Sie ist leider heute Nacht gestorben."


Nach diesem Satz ist für mich eine Welt zusammengebrochen.
Meine Shari, mein Mädchen.
Einfach so weg.

Meine Shari.
Meine SR Otoe Maybe Classic.


Du fehlst so sehr. Es tut so weh, wenn ich daran denke, dass du nicht mehr bei uns bist.

Auch ein Jahr nachdem du von uns gegangen bist, denke ich jeden Tag an dich.
Vermisse dich jeden Tag.


Mein Mädchen: Ich bin so leer heute. Es fühlt sich alles so falsch an.
Mein Herz tut mir so weh.

Du fehlst mir so sehr....


Mittwoch, 22. Oktober 2014

[Buch-Rezension] Es wird keine Helden geben

   Es wird keine Helden geben
Anna Seidl
Hardcover: 256 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7891-4746-3

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Man kann die Angst riechen. Man kann nach ihr greifen. Er ist unter uns. Wir können sie hören, die Schüsse. Sie sind laut. Viel zu laut.
Ein völlig normaler Schultag. Doch kurz nach dem Pausenklingeln fällt der erste Schuss. Die fünfzehnjährige Miriam flüchtet mit ihrer besten Freundin auf das Jungenklo. Als sie sich aus ihrem Versteck herauswagt, findet sie ihren Freund Tobi schwer verletzt am Boden liegen. Doch für Tobi kommt jede Rettung zu spät, und Miriam verliert an diesem Tag nicht nur ihr bislang so unbeschwertes Leben...

Cover/Aufmachung
   Ich weiß nicht, was es ist, das mich an diesem Cover so unheimlich fasziniert. Es ist so simpel, ohne großen Firlefanz. Einfach ein weißes Buch mit rot-schwarzer Schrift darauf. Es ist so unscheinbar, dass es vermutlich im ersten Moment gar nicht auffällt - aber es passt einfach alles. Es ist stimmig. Und ein groß aufgemachtes Cover wäre diesem Buch auch absolut nicht gerecht geworden.

Inhalt/Geschichte
   Es gibt zahlreiche Bücher über das Schicksal, dass die fünfzehnjährige Miriam erleben musste: ein Amoklauf an ihrer Schule. All diese Bücher, Filme und Dokumentationen beschäftigen sich mit dem Erlebnis selbst - doch was danach geschieht, was passiert, wenn die Kameras aus, die Opfer beerdigt sind, das bekommt man selten mit.
  Dieses Buch beschäftigt sich genau damit. Damit, wie Miriam zu einer anderen Person geworden ist, wie ihre Welt sich für immer verändert hat, damit, wie leer und zerstört ihr nun alles vorkommt. Miriam erzählt uns ihre Welt, ihre Empfindungen NACH dem Amoklauf, der ihr Leben zerstört hat.

  Was sagt man zu einer solchen Geschichte? Es ist zwar wohl ein Jugendbuch, doch scheint es mir so unheimlich intensiv, dass ich selbst davon noch ganz betroffen bin. Zwar habe ich keinen Amoklauf er- und überlebt, doch vieles von dem, was die Protagonistin beschreibt, kenne ich von mir selbst - diese Gedanken, nicht mehr zu wollen. Und dabei nicht mal zu wissen, WAS genau man eigentlich nicht mehr will.
  Das Buch hat gerade voll meinen Nerv getroffen - wie das eben manchmal so ist. Und obwohl ich nicht lange am Stück lesen konnte, hat mich dieses Buch doch sehr in Beschlag genommen und hinterlässt einen etwas schalen Nachgeschmack - als hätte man selbst etwas verloren.

  Lediglich das Ende hat mich nicht ganz überzeugt, es kam mir persönlich ein wenig überstürzt.

Charaktere
  Unsere Protagonistin ist natürlich Miriam - fünfzehn Jahre alt, beliebt, eine beste Freundin an ihrer Seite und glücklich vergeben an ihren Freund Tobi. Ein ganz normales, glückliches Mädchen, das es liebt, shoppen zu gehen und jede freie Minute mit ihren Mädels und Tobi verbringt.
  Bis zu diesem Tag.
 An diesem Tag verliert sie alles. Aus dem fröhlichen Mädchen wird eine stille, zu jung gereifte Frau, die sich verkriecht und versucht, zu vergessen, was man nicht vergessen kann.

Es ist unheimlich faszinierend, mit welcher Intensität wir Miriam wahrnehmen können. Das arme Mädchen, mit dem wir mitfühlen, dem wir helfen wollen und gleichzeitig nicht wissen, wie wir das anstellen sollen. Wie hilft man jemandem, der so schlimme Dinge gesehen hat? Wie nimmt man ihr die Trauer? Die Schuldgefühle?
  Miriam ist ein Charakter, den man erleben muss.


Schreibstil/Übersetzung
  Wer es schafft, dass der Leser so sehr beim Lesen mitleidet, kann nur hervorragend gearbeitet haben - umso unglaublicher, wenn man bedenkt, dass Anna Seidl dieses Buch mit nur 16 Jahren geschrieben hat. Vielleicht war es aber auch gerade das junge Alter, dass ihr hier so gut geholfen hat...

  Ein Buch, zu dem man nicht viel sagen kann, denn diese Geschichte sollte jede/r für sich selbst erleben. Aber vorsicht: so gut es ist, so traurig stimmt es einen doch.



Montag, 20. Oktober 2014

[Neues Projekt!] Uni-Tagebuch

Hallo meine Lieben!

Ich hatte es euch ja schon angekündigt, dass ich ein neues Projekt starten möchte. Wie ihr mitbekommen habt, habe ich vor kurzem mein Studium aufgenommen. Genauer: Ich studiere "Mediapublishing" - ein Studium rund ums Buch.
Ganz schnell: Achtung! Lang!
  Ich habe jetzt schon ein paar Nachrichten bekommen, in denen ich gebeten wurde, doch mal ein wenig etwas zu erzählen.  Das mache ich doch sehr gern :)
  Während ich also am Montag in der Uni saß, habe ich beschlossen, euch alle an meinem Studiumsalltag teilhaben zu lassen - und für jeden Tag ein paar Notizen zu machen, die ich dann mit euch teilen will.
  Davor aber ein paar Grundlagen:
- Mediapublishing - oder auch Verlagswesen - befasst sich komplett mit dem Thema Buch und dessen Herstellung. Vom Lektorat über die Lizenzen hin zu Gestaltung und Vertrieb.
- Regelstudienzeit: 7 Semester ( =3,5 Jahre) mit einem Praxissemester im 5. (liebe Grüße an dieser Stelle, Vanessa ;) )
- Die ersten beiden Semester sind das Grundstudium, in dem wir noch recht wenig Verlags-spezifisch arbeiten sondern mehr allgemeine Dinge lernen.
- Damit ihr wisst, wie das bei mir gerade aussieht, hier mein Stundenplan:




So nachdem wir das geklärt haben, hier die Notizen meiner ersten richtigen Woche - ich schreibe sie euch genau so ab, wie ich sie auf meinem Block habe :)

Montag, 13.10.2014:
Statistik wird nicht mein Lieblingsfach! Bisher ziemlich langweilig. Dafür vom Prof schön präsentiert und so spannend gestaltet, wie es eben bei dem Thema möglich ist... 
  Mittagspause habe ich bei der Nachhaltigkeitsinitiative verbracht... War nur semi-interessant. Alles komische Menschen irgendwie. Ob ich da nochmal hingehe...?
  BWL wird wohl auch nie toll sein ^^ Ich mag es nicht. Echt nicht. Aber unser Prof ist toll. Hat mich ein einziges mal gesehen und sich an mich erinnert - yeah!
  Aber BWL-Fachliteratur? Börsenblatt? Ernsthaft?! Buchreport? Einmal die Woche?!
Und dann noch den Raum wechseln in der letzten Vorlesung - selbes Fach. Selber Prof. Selbes Thema. Also sitzen wir im Computerraum. Hinter Bildschirmen, über die ich kaum drüber schauen kann. HEvorragend. So macht das natürlich gleich noch mehr Spaß. Trotzdem: Das geht ja alles vorbei und im Anschluss geht es nach Stuttgart, um einzukaufen. Belohnung und Investition - ganz im Sinne der BWL-Vorlesung.

Dienstag, 14.10.2014:
Um 8:15 Uhr beginnt heut mein Uni-Tag mit 90 Minuten Grundlagen  Print - die Vorlesung, die ich letzte Woche wegen des Streiks verpasst habe. Es wäre deutlich leichter, wenn ich nicht so unheimlich müde und die Vorlesung nicht so trocken wäre.
  Und direkt geht es weiter mit Medienwissenschaften. So ganz habe ich das mit dem Lerntagebuch noch nicht verstanden, dass wir als Prüfungsvorleistung schreiben müssen, aber ich hoffe doch sehr, dass ich da von der guten Vanessa  Hilfe bekommen werde ;) Da bin ich aber relativ zuversichtlich. Heute abend will ich damit anfangen (nicht, dass ich es getan hätte...) - bisher komme ich mit der Dozentin nicht so wirklich klar. Aber mal abwarten, das wird schon schiefgehen :)
  Es ist wirklich schlimm, wie schwer es mir heute fällt, die Augen offen zu halten. Gerade, wenn es um Kommunikation geht bin ich vielleicht einfach schon zu "vorbelastet" durch die Mediationsausbildung und Arbeit im Kindergarten und Fach Sozialarbeit. Das meiste kenne ich schon, so das ich nur die neuen, anderen Begriffe lernen muss.
  Mittagspause gut überstanden. Mensa-Futter kann sich aber auf Dauer kein normaler Mensch leisten - dafür habe ich meine Lieblings-Cola *-* So gut wie eine Coffein-Infusion <3
  Mein Thema für die Rechtsreferate (ebenfalls Prüfungsvorleistung) steht jetzt auch fest. Sehr gut so :)
  Obwohl ich ja schon viel länger habe zuhören und aufmerksam sein müsen, habe ich das GEfühl, ich bin in den Mittagsstunden immer deutlich fitter ^^  Jetzt geht es gleich weiter mit "Rechtsfragen in Verlagen" - und dann habe ich es auch schon geschafft für heute und morgen habe ich frei <3


Mittwoch, 15.10.2014

Heute keine Vorlesungen für mich - yeah :)

Donnerstag, 16.10.2014:Schön, wenn morgens erstmal der Bus nicht fährt und man deswegen die S-Bahn verpasst, die ohnehin schon wegen des Streiks gestern so extrem unregelmäßig fährt. Und jetzt, wo ich hier in der Vorlesung sitze, sprechen wir über die FBM. Ich habe Heimweh!  Aber nach zwei Blöcken habe ich auch das geschafft :)
  Kulturgeschichte ist auch nicht unbedingt das spannendeste Fach bisher - aber das halte ich ja alles problemlos aus. Schon allein, weil ich heute immer wieder netten Kontakt zu meinen Kommilitonen (ich will immernoch "Klassenkameraden" schreiben) habe.
  Also heute nur bis 11:30  - und im Anschluss geht es dann zum Stall :)
Und wie süß gerade alle überrascht waren, dass ich ein wenig vom ganz ganz frühen Deutsch verstehe - dabei war das Alles ganz logisch!
  Und herrlich, wenn man in der württembergischen Kultur-Geschichte noch ein wenig übers Heimatdorf lernt - so lässt sich der Tag doch super beenden :)

Freitag, 17.10.2014:
Meine erste Mathe-Vorlesung! Mathe - mein Hassfach, schon immer gewesen. Und so bin ich mit Bauchschmerzen zu meiner ersten Vorlesung (die offiziell die zweite ist; blöderweise fiel die erste nämlich auf die FBM...). Und jetzt? Tja, jetzt sitze ich hier und - ich traue mich fast nicht, das zu schreiben - LANGWEILE mich!
  Ich bin ganz, ganz ehrlich eine absolute Niete in Mathe. Wirklich. Da gibts auch nichts schönzureden. Aber das alles - das kann sogar ich! Ich meine, HOCHSCHULE! Was glaubt ihr - dass wir noch nie Mathe hatten?! Ich schaue, dass ich euch den einzigen schönen Aufschrieb zeige - nichts davon habe ich mir ausgedacht, ALLES stand an der Tafel. Damit verbringen wir unsere 2*45 Minuten...





















Jap. Ich denke, Mathe kann ich doch ab und an mal... übersehen...


Das waren auch schon meine ersten Aufschriebe zum Uni-Tagebuch :) Was meint ihr - gefällt euch das, wollt ihr mehr davon lesen oder ist das für euch eher uninteressant? Lasst mir doch ein wenig Feedback da :)

Alles Liebe und einen schönen Start in die neue Woche für euch!

Sonntag, 19. Oktober 2014

[Buch-Rezension] Wie Sterne so golden

   Wie Sterne so golden
Marissa Meyer
Hardcover: 608 Seiten
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Cress
ISBN: 978-3-551-58288-1

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Band 1
Band 2

 Von ihrem Fenster aus kann Cress den Mond sehen - und die Erde, denn das Mädchen mit den meterlangen blonden Haaren lebt seit ihrer Kindheit in einem Satelliten, allein, gefangen gehalten von der bösen Königin Levana. Doch in all den Jahren der Einsamkeit hat sie sich zu einer begnadeten Hackerin entwickelt. Als eines Tages Cinder und ihre Gefährten zu ihr Kontakt aufnehmen, scheint der Traum von einer Flucht zum Greifen nah. Aber die Rettung per Raumschiff misslingt und Cress rast in ihrem Satelliten auf die Erde zu. Diesmal jedoch ist sie nicht allein, denn der charmante Thorne ist an ihrer Seite.
Wir er sie retten können, wie der edle Ritter, von dem Cress ihr Leben lang geträumt hat?



Cover/Aufmachung
   Funkel, funkel. Nach wie vor liebe ich die Cover der Luna-Chronik. Auch bei "Wie Sterne so golden" hat sich das fortgesetzt: Nach silbernen Schuhen und roten Wölfen auf schwarzem Hintergrund folgt nun das naheliegende bei dieser Adaption: goldene Zöpfe. Wer hätte es anders erwartet? Wunderschön! Und zusammen im Regal sind sie noch viel hübscher. Ich bin sehr auf das vierte, finale Cover gespannt...


Inhalt/Geschichte
   Cress ist eine Hülle - eine Lunarierin ohne Fähigkeiten. Das lunarische Gesetz befiehlt, dass solche Hüllen getötet werden müssen. Doch Cress hatte zweifelhaftes Glück, denn sie wurde zur königlichen Hackerin. Auf Luna konnte sie natürlich trotzdem nicht bleiben. Die Lösung des Problems: Cress wurde auf einen Satelliten gesperrt. Ihr eigenes kleines Reich, dass die Erde in 16 Stunden umrundet hat. 
  Als königliche Hackerin ist es ihre Aufgabe, Cinder und ihre Freunde aufzuspüren und den Kaiser auszuspionieren - doch auf diese Arbeiten hat Cress überhaupt keine Lust! Sie träumt von ihrem Ritter in strahlender Rüstung, der sie retten wird. Und dann steht eines Abends ihr Traumprinz in ihrem kleinen Satelliten: Kapitän Thorne.


  Wer kennt es nicht, das Märchen von Rapunzel? Das Mädchen, dass ihr ganzes Leben in einem Turm verbracht hat, den man nur über das Fenster erreichen konnte -  Cress, oder Crescent, erlebt das ähnlich: Eingesperrt in einem Satelliten lebt sie allein zwischen der Erde und Luna. Eine wundervolle Umsetzung in einer ganz ganz anderen Zeit! Nicht nur, dass Cress eine ganz hervorragende, zusätzliche Hintergrundgeschichte hat, nein, Marissa Meyer ist es hier auch überaus erfolgreich gelungen, die Rollen des Märchens auf schon bekannte Figuren zu verteilen.
  Das Buch saugt uns sofort in die Geschichte und lässt nicht mehr los.   Wie schon die beiden Vorgänger überzeugt auch der dritte von vier Teilen mit seiner Geschichte.
  Wer auf das Buch gewartet hat - so wie ich - wird nicht enttäuscht werden. Was ich aber empfehlen kann: Lest die beiden Vorgänger nochmal, es schadet nicht.


 Nur eines gibt es zu bemängeln: Wie soll man denn jetzt die lange, lange Zeit bis zum Erscheinen von Teil 4 überbrücken?!


Charaktere
  Crescent - meist Cress genann - hat die letzten 7 Jahre ihres Lebens allein auf einem Satelliten verbracht. Naja, das heißt fast allein: Ihr Computersystem "Kleine Cress" - das sie selbst geschrieben hat, um nicht allein zu sein- leistet ihr Gesellschaft, wenn nicht gerade ihre Herrin zu Besuch ist. Dafür ist Cress erstaunlich normal geblieben. Sie träumt von ihrem Traumprinzen Carswell Thorne, träumt von ihrer Rettung und von einem glücklichen Leben auf der Erde.
  Und genau da kommt sie auch hin: Zur Erde. Nur, um dort zu erfahren, wie unheimlich GROß alles ist. Und das macht ihr zu schaffen. Doch sie ist ja nicht allein...


  Cress ist ein so unheimlich liebenswürdiger Charakter! Ich bezeichne sie gern als Kücken der Gruppe, denn ich würde sie so unheimlich gern in den Arm nehmen, trösten und ihr sagen, dass sie das ganz toll macht und alles wieder gut werden wird. Ich habe sie wirklich wirklich lieb gewonnen, wie es mir mit keinem Charakter aus der Reihe (bisher) ging. Cress gehört also definitiv zu meinen Favoriten.


Schreibstil/Übersetzung
  Ich könnte hier jetzt schreiben, was ich schon bei den beiden Teilen zuvor geschrieben habe: Toll geschrieben, flüssig zu lesen! Es macht einfach Spaß!
  Das zumindest war die Kurzfassung - denn am Schreibstil hat sich nichts geändert und ich bin nach wie vor begeistert!



 
   Der perfekte Auftakt zum Finale! Band drei knüpft nahtlos an die Qualität von "Wie Blut so rot" und "Wie Monde so silbern" an. Wundervoll und nur zu empfehlen!





Samstag, 18. Oktober 2014

Frankfurter Buchmesse

Hallo meine Lieben,

heute vor einer Woche ging für mich die Frankfurter Buchmesse zu Ende. Meine erste. Meine erste Messe überhaupt! Oh was war ich nervös!
Was für ein wundervolles Erlebnis! Und genau deswegen möchte ich es mit euch teilen.





Aber: Entgegen meiner Ankündigung, die Messe an zwei Tagen zu rekonstruieren, bekommt ihr heute von mir nur einen Post in dem ich die ganze Messe abhandel. Einfach, weil ich nicht mehr genau trennen kann, was wann warum wie stattgefunden hat ;) Dafür wird die Rezi zu "Wie Sterne so golden" auf den Sonntag vorgezogen :)

Ich war dieses Jahr "nur" zwei Tage auf der Messe - Freitag und Samstag. Dank der guten Anka war ich aber nicht allein, denn sie hat mich unter ihre Fittiche genommen. Anka, Liebes - vielen vielen lieben Dank dafür, dass du dich meiner angenommen hast! Ohne dich wäre ich nicht dort gewesen und ohne dich wäre diese Zeit nicht so unvergesslich gewesen, wie sie es nun mal war <3 Vielen vielen lieben Dank! Du bist einfach die Beste!

So. Nun aber richtig- denn es gab so so viele Menschen, die diese zwei Tage für mich so herrlich unvergesslich gemacht haben - Anka, Johanna, Alex.. Vielen lieben Dank an euch und die anderen, die ich getroffen habe und die mit mir so tolle, schöne Stunden verbracht habe- aber allen kann ich hier nicht ausführlich danken.

Effektiv begann die Reise für mich schon am Donnerstag. Nach einem kurzen Witz Englischtest in der Uni ging es nach Hause, um die letzten Kleinigkeiten zu packen. Denn mein Bus (ich bin mit dem Fernbus nach Frankfurt gefahren) sollte ja bald losfahren. Zuhause angekommen hatte ich noch ungefähr eine dreiviertel Stunde, bis mein Bus mich zur Haltestelle bringen würde - also noch gut Zeit, denn erst in einer vollen Stunde wäre Abfahrt. Perfekt! Eine halbe Stunde vor Abfahrt meines Busses kam dann eine SMS an - die Abfahrt wurde um eine halbe Stunde vorverlegt!
   Schock!
 - Und verdammt! Der letzte Bus, der mich rechtzeitig hätte wegbringen können, ist vor zwei Minuten weggefahren. Mist! Ich sehe die Buchmesse für mich schon ins Wasser fallen... Voller Verzweiflung also meinen Vater angerufen - wann kommst du heim? 16:00? Okay. Wir haben genau 25 Minuten Zeit, um zum Flughafen zu kommen und meinen Bus zu finden - Herausforderung akzeptiert!

  Also warte ich. Ungeduldig. Schaue zu, wie die Uhr tickt - und komme noch rechtzeitig! Dank eines netten Fahrers, der freundlicherweise extra nochmal gehalten und mich mitgenommen habe, kann ich mich mehr oder weniger überpünktlich auf die ca. dreistündige Fahrt nach Frankfurt machen...

... um dann doch erst mit einer halben Stunde Verspätung einzutreffen. Aber zum Glück war meine liebe Anka schon da, um mich in Empfang zu nehmen und zum Hotel zu bringen. Danke <3

Eigentlich hatte ich mir auch fest vorgenommen, ganz früh schlafen zu gehen, um ja fit zu sein an meinem ersten Messetag! ... Pustekuchen. Das sollte sich rächen.

Und zwar schon am nächsten Morgen. Mein erster Messetag! Und er begann nicht mit "WUHU! Erster Messetag ich bin SO aufgeregt!" sondern mit "Heilige bin ich müde - lasst mich alle in Ruhe!" Obwohl ich in dieser Nacht erstaunlich gut geschlafen habe o.O

Die genauen Vorbereitungen erspare ich euch. Fakt ist: Nach einem guten Frühstück und ausgiebigen Schönheitskorrekturen konnten Anka und ich uns endlich auf den Weg machen :) Wir wollten eigentlich nur ganz kurz noch etwas zu trinken für die Messe holen - blöderweise sind uns dabei ein paar Mängelexemplare in den Weg gesprungen. Wirklich. Die haben uns angesprungen und gebettelt "Nimm uns mit!" Und wer kann da schon widerstehen?

Eine Stunde später also dann wirklich auf zur Messe. Und was war ich nervös!

Letztlich war ich dann aber nach Ankunft einfach nur überwältigt. Erschlagen. Es war großartig!
Auch wenn es mir immernoch etwas schwer fällt, zu sortieren, was wann war...

Ich weiß noch, dass wir beim Bloggertreffen waren. Und die gute Lucine Hutzenlaub getroffen haben. Und einige viele Fotos gemacht haben.

Ich will euch gar nicht mehr lange aufhalten, denn das Gefühl der Buchmesse ist einfach so unglaublich, dass es kein Bericht der Welt wiedergeben kann. Wenn ihr nicht da wart - nehmt euch nächstes Jahr die Zeit! Fahrt hin! Glaubt mir, das ist es wert!

Denn die Zeit ging auch so schon viel zu schnell vorbei und ja - ich habe Heimweh. Ich hatte schon Heimweh, als der Gong uns am Samstag abend rausgeworfen hat und ich wusste, dass wir jetzt die Heimreise antreten würden. Die zum Glück direkt an meiner Haustür endete - auch hierfür nochmal lieben Dank Anka!

Zum Schluss - ich denke, ihr werdet schon einige Berichte zur FBM gelesen haben - lasse ich euch einfach noch ein paar Bilderchen da :)

Alles Liebe für euch - und bis spätestens nächstes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse!
























































Freitag, 17. Oktober 2014

THE WALL - Bericht und kleine Mini-Rezension

Hallo meine Lieben!

Es ist jetzt leider schon ein paar Tage länger her und dieser Entwurf geistert schon ein paar Tage bei mir herum, aber ich konnte ihn auf dem Handy einfach nich so fertig schreiben, wie ich ihn haben wollte. Daher kommt der Bericht erst jetzt ;)

Ihr habt vielleicht auf meiner Facebook-Seite schon gesehen,  dass seit ein, zwei, dreiWochen bei mir der Begriff "The Wall" herumgeistert.
Heute möchte ich euch auch hier aufklären,  worum es geht.

Am Samstag, den 04.10.2014, hatte der Stuttgarter Blubber- und Bücherstammtisch einjähriges Jubiläum!  Der Stammtisch selbst war grandios wie immer, aber das kennt ihr ja bereits :)

Doch dieses mal war etwas anders - wir wurden entführt!

Nach Ablauf des regulären Programmes machten wir uns geschlossen auf den Weg zum Bahnhof.  Ich musste noch kurz etwas holen,  also ging ich vor. Als ich zurück kam, war von meinen lieben Blubberfreunden nichts mehr zu sehen.  Nach kurzer Zeit sah ich sie, wie sie mir aus einem Bus zuwinkten - heldenhaft wie ich bin, eilte ich ihnen zu Hilfe...

...Nur um mich direkt Auge in Auge mit unserem Entführer Oliver Kern zu finden! Direkt ging es los zur einstündigen Fahrt zu den Nebelhöhlen... Zum Glück konnte Anka die Stimmung mit einem kleinen Büchertabu oben halten, so dass die Fahrt sehr sehr kurzweilig war und keine schlechte Stimmung unter den Gefangenen aufkommen konnte. Eine Revolte wäre furchtbar gewesen!

Am Zielort angekommen trafen wir auch Olivers Komplizen, die sich als "Der Club der fetten Dichter" vorgestellt haben. Viele bekannte Gesichter, die uns kurzerhand in die Nebelhöhle brachten - 50 Meter (ganz grob) unter die Erde, geführt von unschuldigen Ortskundigen!

Angekommen im so genannten Dom wurde uns dann der Grund unseres Hierseins offenbart... Die gute Anka hat das auf Video genannt. Überzeugt euch selbst vom Marsch in unser Gefängnis und was uns dort erwartet hat...




Zum Glück haben wir es alle wieder gesund und munter an die Oberfläche geschafft. So ganz sicher war das ja nicht... (Kleiner Tipp am Rande: Plateau-Schuhe sind für eine Flucht durch Höhlen wahrlich ungeeignet!) Wir haben uns einstimmig darauf geeinigt, dass wir keine Anzeige erstatten werden, solange die Dichter uns regelmäßig besuchen, um uns zu vergewissern, dass es keine weiteren Opfer gab - oder um uns einzuweihen, sollte eine weitere Entführung geplant sein...

Und obwohl ich weder eBooks noch Amazon mag, durfte dieses Werk - zumindest der erste Teil- direkt am Sonntag "einziehen". Am Montag hatte ich es dann auch schon verschlungen und ich freue mich sehr darauf, dass ich jetzt ganz ganz bald Teil zwei lesen kann! Hervorragende Uni-Lektüre ;)


Kurz-Rezension zu Teil 1

   The Wall
Der Club der fetten Dichter

Reine eBook-Reihe! Vertrieb erfolgt über Amazon, genauer, hier.

Seiten: ungefähr 102
ASIN: B00O6TM3MO









Eine Felswand von gigantischen Dimensionen. Eine Gruppe von Menschen gestrandet im Nirgendwo zwischen Raum und Zeit. Wer sind sie? Wie sind sie hierhergekommen? Ist dies eine wissenschaftliche Studie oder ein militärisches Experiment?

Jeder von ihnen erinnert sich bruchstückhaft an seine Vergangenheit und scheint ein dunkles Geheimnis mit sich herumzutragen. Ist ihre Anwesenheit am Ende vielleicht kein Zufall? Um das Rätsel zu lösen, müssen sie zusammenarbeiten, doch die Wand wehrt sich.

Schon bald merken die Gestrandeten, dass die Umgebung gespickt ist, mit tödlichen Fallen, tückischen Rätseln und mörderischen Kreaturen.
(Quelle: Amazon)


Vorneweg: Ich mag immer noch keine eBooks. Und auch dass diese sooo praktisch sind kann ich nicht unbedingt zustimmen. Aber da darf ja zum Glück jeder eine eigene Meinung haben.

Zum Buch selbst: nun, was erwartet man bei derart hochkarätiger Autorenschaft? Um ehrlich zu sein wusste ich auch nicht, worauf ich mich einstellen sollte. Doch allein schon, was uns Thomas erzählt hat, konnte mich so neugierig machen, dass ich diesen ersten, einleitenden Teil haben und natürlich auch lesen wollte.
  Gesagt, getan. Direkt am Sonntag ist das "Buch" bei mir eingezogen und am Montag habe ich es auf dem Weg zur Uni und wieder nach Hause gelesen - schwupps! Schon vorbei! Eine Hin- und eine Rückfahrt und es war vorrüber. Das spricht sehr für das Buch, richtig?
  Richtig!
  Was man aber auch ganz klar sagen muss: Das ist der erste Teil und das merkt man. Quasi die Einleitung. Bisher wissen wir noch... hm, ja, wir wissen nichts. Oder zumindest sehr sehr wenig.
  Das ist aber auch etwas Tolles, denn nun bin ich umso neugieriger, was es mit dieser Wand auf sich hat.

Ich will euch nicht viel zur Geschichte sagen, denn zum einen weiß ich selbst wie gesagt noch nicht allzu viel, zum anderen kann ich euch ja auch nur empfehlen, dieses Lesevergnügen selbst zu erleben!
Spannender Auftakt einer Mysterie-Reihe, auf deren zweiten Band ich mich schon sehr freue - und zum Glück nicht mehr lange warten muss!

Donnerstag, 16. Oktober 2014

15 Dinge

Hallo ihr Lieben!

Das hier habe ich SEHR vernachlässigt! Doch nun habe ich endlich wieder die Zeit und die Möglichkeit, euch an den schönen Dingen teilhaben zu lassen, die mir so widerfahren sind :)

Wollen wir doch auch direkt anfangen, schließlich gibt es heute eine Menge zu berichten :)

1.) Am 27.09. war ich mit der guten Alice in Stuttgart, um mal wieder ein wenig was anderes zu sehen als nur Arbeit und Stall ;)

2.) Am 28.09. war ich den ganzen Tag im Stall bei meinem Samy - der natürlich auch unheimlich viel Liebe abbekommen hat.

3.) Am 30.09 hat mein Bruder seinen dreißigsten Geburtstag bei uns gefeiert - ich mag es, wenn er bei uns ist.

4.) Am 02.10. war die Einführungsveranstaltung an der Uni - eine Runde rumgeführt worden aber so wirklich was hängengeblieben ist an dem Tag nicht ;)

5.) Obwohl die Torte für meinen Bruder nicht so wollte, wie ich, konnten wir ihm doch noch eine kleine Überraschung zukommen lassen ;)

6.) Langes, freies Wochenende vor Studienbeginn :)

7.) Am 04.10. war wieder Bücherstammtisch, der wie immer absolut episch war ;) Vielen lieben Dank an meine Lieblings-Anka!

8.) Ebenfalls am 04.10. wurden wir abend von den fetten Dichtern in die Nebelhöhle entführt - der Bericht hierzu folgt morgen.

9.) Am 06.10. war für mich offizieller Uni-Start! So viele neue Eindrücke und Menschen!

10.) Am 09.10. habe ich mich aufgemacht zu meiner ersten Frankfurter Buchmesse. Auch hier werden die Berichte noch folgen, wie ihr dem Zeitplan entnehmen könnt :)

11.) So viele nette Menschen getroffen und kennengelernt... Danke euch allen <3

12.) Spontante Idee für das neue Projekt, das am 20.10. starten soll :) Ich bin schon gespannt, wie es bei euch ankommen wird.

13.) Ich habe einen Brief von meiner Taya bekommen <3

14.) Dank blauer Flecke und Erkältung spürbare Erinnerung an die FBM - und dank Bildern auch langfristig welche behalten :)

15.) Und natürlich: Mein neuer Laptop. Endlich bin ich wieder ganz da :)


So das war es auch schon für diese Woche. ... Und die letzten.. .

Dieses Wochenende ist bisher noch absolut rein _gar_nichts geplant... Mal sehen, was ich tun werde ;)

Alles Liebe <3

Mittwoch, 15. Oktober 2014

[Buch-Rezension] Das Labyrinth erwacht

   Das Labyrinth erwacht
Rainer Wekwerth
Hardcover: 408 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-401-06788-9


Buch kaufen
Band 2
Band 3


 Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig.
Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt.
Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren.
Aber das Labyrinth kennt sie.
Jagt sie.
Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen:
Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst.
Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore.
Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein.
 Quelle


Cover/Aufmachung
   Ich liebe es ja, wenn sich der Titel abhebt - das Gefühl beim Anfassen ist herrlich. Ich gestehe, dass ich aber bei diesem Cover einfach immer an Lochgitter denken muss, wenn ich das Buch sehe - allerdings hat es aber auch eine unheimlich bedrückende Wirkung, was unheimlich gut zum Buch gepasst hat.
  Was mich etwas irritiert, ist, das ich nur 6 Personen in den "Löchern" zählen konnte, obwohl wir ja mit 7 starten.
 Insgesamt muss ich leider sagen, dass mich das Cover selbst nicht so sehr angesprochen hat - dafür finde ich es toll, wie die Kapitel gestaltet sind und das sie immer auf einer neuen Seite anfangen. Im Gesamten also absolut in Ordnung. 


Inhalt/Geschichte
    Ohne Erinnerung an ihre Vergangenheit erwachen sieben Jugendliche an einem ihnen vollkommen unbekannten und lebensfeindlichen Ort. Sie tragen nichts bei sich, nicht einmal Klamotten. Alles, was sie bekommen, ist ein Rucksack, der ein paar Vorräte, Klamotten und noch ein paar Dinge, die sie zum Überleben benötigen, beinhaltet - für jeden einen. Dabei wissen sie nicht mal, wie sie dort hin gekommen sind und wozu sie hier sind.
  Nur Jeb hat eine grobe Ahnung, denn in seiner Tasche befand sich der einzige Hinweis den sie haben: Sie sind zu siebt; finde die anderen! Ihr habt 72 Stunden Zeit, um die Tore zu finden, die euch in die nächste Welt bringen. Für euch sieben gibt es sechs Tore. Eine/r muss zurück bleiben. Und ihr seid nicht allein in dieser Welt.

Zugegeben habe ich das Buch erst gekauft, nachdem ich den guten Rainer (vielen Dank für die Signatur!) kennengelernt hatte und in Aussicht stand, ohn bald wieder zu sehen. Er hat hier eine spannende, mitreißende Geschichte geschrieben, bei der ich aber ein wenig Schwierigkeiten hatte. Das Lesen hat mir Spaß gemacht, allerdings hatte ich oft das Gefühl, dass es sich ganz schön hinzieht. So habe ich für das Buch relativ lang gebraucht, weil mir auf einer Seite zwar ein wenig der Lesespaß genommen wurde, die Geschichte mich aber unheimlich gepackt hat, so dass ich trotzdem immer weiter gelesen habe.
  Zwangsweise beschäftigt man sich damit, wie man selbst mit einer solchen Situation umgehen würde. Wie lange könnte ich das Alles überleben? Könnte ich den anderen vertrauen? Könnte ich eventuell sogar jemanden töten, um mein eigenes Weiterleben zu sichern? Würde ich mich opfern?
  Es war diese Reflexion, die mich unheimlich fasziniert hat. Das ist etwas, das für mich eine gute Geschichte ausmacht: Sie bringt mich dazu, über mich, mein Verhalten und meine Angewohnheiten nachzudenken.
  Logische Sache: Ich freue mich darauf, Band 2 - Das Labyrinth jagt dich - zu lesen!



Charaktere
  Wenn es geht, picke ich mir an dieser Stelle ja gern den absoluten Hauptcharakter heraus, um zu zeigen, wie gut (oder schlecht) man ihn (oder sie) im Laufe der Geschichte kennenlernen konnte. Das ist hier ein wenig schwer, denn immerhin haben wir sieben Charaktere, mit denen wir uns beschäftigen können. Deshalb versuche ich, einigermaßen allgemein zu bleiben.

  Obwohl unsere Charaktere nichts mehr von ihrem bisherigen Leben wissen, haben sie doch bestimmte "antrainierte" Charakterzüge behalten - was es unheimlich spannend macht. Warum reagiert ein Charakter auf genau diese Art und Weise? Was aus seinem "früheren Leben" hat ihn dahingehend beeinflusst?
  Jeder der sieben Jugendlichen hat einen einzigartigen, interessanten Charakter, den Rainer Wekwerth wunderbar beschreibt. Er versteht es ungemein gut, Interesse an den Personen zu wecken, sie sympathisch erscheinen zu lassen - oder eben auch nicht...



Schreibstil/Übersetzung
  Wieder mal darf man nicht vergessen, dass wir hier ein Jugendbuch vorliegen haben.  Es ist ein tolles Buch und Rainers Schreibstil ist herrlich angenehm zu lesen. Schreibfehler habe ich keine gefunden und das eine, für mein Empfinden irgendwie merkwürdig gesetzte Komma ist zu vernachlässigen - ich weiß schon gar nicht mehr, wo genau ich das gefunden hatte.
  Einfach, toll und super zu lesen!


Ein schönes Buch, das nicht nur Jugendliche zum Nachdenken anregt. Toller Auftakt für eine vielversprechende Trilogie!

Dienstag, 14. Oktober 2014

Rückkehr - ich bin wieder für euch da!

Hallo meine Lieben!

Eine gefühlte Ewigkeit konnte ich euch nicht so unterhalten, wie ich es mir eigentlich gewünscht hatte - und das tut mir wirklich unheimlich Leid.
Seit gestern abend habe ich ENDLICH wieder einen eigenen Laptop, an dem ich arbeiten kann.

Ich kann jetzt also voll und ganz für euch da sein! Eine Runde freuen - jeeeetzt.

Nach meiner langen "Abwesenheit" habe ich natürlich einiges nachzuholen! Damit ihr wisst, was da auch euch zukommen wird, hier eine kleine Übersicht, was wann online geht und ab wann wir wieder laufen sind/sein müssten. Meite Seiten (wie z.B. 101/1001, Challenges etc.) aktualisiere ich im Laufe der Woche, je nachdem, wie ich die Zeit dazu finde.

Post-Übersicht

Mittwoch, 15.10.: Rezension zu "Das Labyrinth erwacht"
Donnerstag, 16.10.: 15 Dinge
Freitag, 17.10.: Bericht + Kurzrezi zu "The Wall"
Samstag, 18.10.: Bericht Frankfurter Buchmesse Tag 1 (inkl. Anreise)
Sonntag, 19.10.: Bericht FBM Tag 2 (inkl. Heimfahrt)
Montag, 20.10.: Einführung/Test eines neuen Projektes...
Dienstag, 21.10.: Rezension zu "Wie Sterne so golden"

Ab diesem Moment (ich gehe stark davon aus, dass ich bis in einer Woche mit "Wie Sterne so golden" fertig sein werde ;) ) sind wir dann voraussichtlich wieder laufend. Vorausgesetzt, ich habe nicht in der Zwischenzeit noch ein Buch beendet, dass ich dann rezensieren "muss" ;)

Das heißt, ihr bekommt die nächsten 7 Tage jeden Tag etwas von mir zu lesen! 

Jetzt seid ihr dran: Freut ihr euch, dass ich zurück bin? Gibt es etwas, worauf ihr euch besonders freut? Etwas, das ihr ganz besonders vermisst habt?

Ich jedenfalls bin unheimlich froh, wieder bei euch zu sein und meinem Hobby nachgehen zu können.

Alles Liebe für euch!