Montag, 29. August 2016

5 Dinge KW34/16

Guten Abend meine Lieben,

zu "später" Stunde bekommt ihr noch meine 5 Dinge der letzten Woche - außerdem dient mir das gleichzeitig als hervorragende Entschuldigung, eine Pause von meiner Hausarbeit einzulegen ;)

Die 5 Dinge kommen diese Woche später, denn gestern habt ihr das Interview mit Claudia bekommen und heute kam ich einfach noch nicht dazu, ein wenig für euch zu tippen ;)

Also ohne weiter Umschweife wollen wir nun auf die letzte Woche zurück schauen.

1.) Ich kam nach sehr sehr langer Zeit mal wieder zum Lesen und es hat mir wirklich gut getan. Ich merke, dass mir das Lesen gefehlt hat und wie schön ich diese Zeit für mich finde.

2.) Am Mittwoch letzte Woche war ich bei Nessi, um den Dicken ins Bett zu bringen. Es ist immer wieder so schön, wenn ich zur Koppel komme und Bollo und Nessi mich begrüßen <3

Der Bollo <3
3.) Am 20.08. hatte ich nach langer Zeit wieder mal ein Shooting mit Markus und dabei sind wieder einige schöne Bilder entstanden, die ich letzte Woche zum ersten Mal sehen konnte :)

4.) Ebenfalls letzte Woche Mittwoch wurde ich zu einer Kinostudie ausgesucht - ich durfte mir also einen Film (Jurrassic World) umsonst ansehen und werde dafür einen Kinogutschein bekommen. Win-Win-Situation. Den Film wollte ich mir ohnehin mal ansehen und insgesamt fand ich ihn ganz gut ;)

5.) Das Interview, das gestern online kam, habe ich schon am Donnerstag mit der guten Claudia telefonisch geführt und wir haben insgesamt 2 Stunden gequatscht - mit der Erkenntnis, dass wir das öfter tun müssen ;) Danke nochmal, Claudia <3


Das war es für die vergangene Woche. Ab jetzt kommen die 5-Dinge-Posts wieder jeden Sonntagmorgen, sofern ich es nicht vergesse ;)

Diese Woche stehen noch große Dinge an! Am Donnerstag, den 01.09.2016 starte ich in mein Praxissemester! Ich bin schon seeehr gespannt darauf. Wenn du also an diesem Tag zufällig ein paar Minuten Zeit hast, in denen du an mich denken und mir Glück wünschen magst - tu dir keinen Zwang an ;)

Damit verabschiede ich mich für heute, wünsche dir noch einen schönen Montagabend und eine wundervolle Woche <3

Sonntag, 28. August 2016

[Blog-Tour] GoodDreams




Herzlich Willkommen zum dritten Tag der Blogtour rings um das neue Buch von Claudia Pietschmann! Mittlerweile habt ihr ja schon ein wenig etwas über das Buch und Träume erfahren - heute werfen wir einen Blick hinter die Kulissen.

Im Rahmen der Blogtour zu einem sehr spannenden, unterhaltsamen Buch (meine Rezi dazu findet ihr hier) durfte ich seit langer Zeit wieder ein paar nette Worte mit der Autorin des Buches tauschen. Die liebe Claudia Pietschmann hat sich etwas einige Zeit genommen, um mir Rede und Antwort zu stehen und auch dich möchte ich nun in den Genuss ihrer Antworten kommen lassen.

Danke, dass du dir die Zeit für das Interview nimmst, Claudia. Würdest du dich vielleicht erstmal vorstellen, damit wir alle wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ich bin 47 Jahre alt und in einer Kleinstadt in der Mark Brandenburg aufgewachsen. Ich habe BWL studiert und mich noch während des Studiums als Texterin selbstständig gemacht. Irgendwie haben mich Buchstaben wohl schon immer angefixt, man kann sie ja in unzähligen Kombinationen aneinanderreihen.
  Heute lebe ich mir meinem Mann und unseren beiden Töchtern in Halle. Ich texte, schreibe und lektoriere.
  Meinen Job mache ich total gerne, deshalb trenne ich nicht wirklich zwischen Arbeit und Freizeit.
  Ich treibe viel zu wenig Sport, sammle Kochbücher und backe seit Neuestem selbst Brot, weil es mich erdet, die Unterarme im Teig zu versenken.
  Ich liebe Klamotten und Schuhe und Handtaschen. Mein Mann findet, ich hätte viel zu viele davon. Ich teile diese Ansicht nicht.
 In Absatzschuhen kann ich nicht laufen und ich kann mir keine Witze merken.

Ich glaube, das sind die wichtigsten Infos zu meiner Person.

Eine schöne, ausführliche Vorstellung, danke dafür! Wenn wir gerade bei Vorstellungen sind: Stell uns doch bitte dein Buch in ein paar wenigen Sätzen vor.
In einer Zeit, in der Träume aufgezeichnet und in einem sozialen Netzwerk hochgeladen werden können, sind Likes eine wichtige Währung. Leahs Bruder Mika ist Profiträumer und hält die Familie damit über Wasser. Er wird zu einem Spiel eingeladen, doch er kann nicht daran teilnehmen, denn es findet im Traum statt, und er leidet an chronischer Schlaflosigkeit. Leah nimmt an seiner Stelle die Herausforderung an und stellt sich dem Abenteuer, gegen das Spiel, den Admin und ihre Konkurrenten zu bestehen.

Das klingt spannend, ich bin sicher, dass du mit dieser Idee einige Leute ansprechen wirst. Verrätst du uns denn, woher diese Idee kam? Hattest du eventuell auch Unterstützung von deinen „Hamburg-Rain-Kollegen“?
Ursprünglich waren es zwei Ideen. Nur so Ideensnippets, die in meinem Kopf verrückt spielten. Ich wollte etwas über Träume machen, aber weder über romantische Träume noch über Albträume. Und ich war heiß darauf, etwas über ein Spiel zu machen. Ein Computergame vielleicht, aber ich wusste es nicht genau.
  Ich saß am Computer und scrollte durch meine Facebook-Neuigkeiten. Mein Mann stand hinter mir, schaute mir über die Schulter und belächelte die Katzenbilder, die dort immer wieder auftauchen.
Damit war die Idee geboren.
  Bei den Hamburg Rain-Kollegen habe ich keine Testleser. Da würden vermutlich eher die Fetten Dichter infrage kommen, aber die sehe ich so selten, weil Stuttgart echt am Ende der Welt liegt J
  Mein Mann liest meine Manuskripte, genau wie eine sehr gute Freundin von mir. Außerdem liest ein guter Freund von mir, der auch Autor ist, alle meine Texte, kritisiert mich, motiviert mich und macht mir Mut.

Wie gut, dass du da reichlich Unterstützung hast! Aber sag mal, wieso das Traum-Thema?
   Das Traumthema deshalb, weil jeder von uns schon einmal geträumt hat. Aber diese Träume kommen unbewusst und oft können wir uns nach dem Aufwachen nicht einmal daran erinnern. Die Möglichkeit, Träume selbst zu steuern, hat mich fasziniert.
Das habe ich mir ja nicht ausgedacht, man kann es wirklich lernen. Genauso, wie es technisch schon bald möglich sein wird, Träume in Bilder zu übersetzen.
Genauso faszinierend finde ich soziale Netzwerke. Jeder von uns gibt sich große Mühe, sich dort besonders gut darzustellen. Auf der anderen Seite findet man dort aber nur wenig eigene Dinge, die die User wirklich selbst geschaffen haben. Alles wird geteilt, kopiert und anders wiederaufbereitet. So wie die Träume in meiner Geschichte.

Das ist ja dein erstes Buch, das veröffentlich ist. Dein Baby. Du hast eine Menge Herzblut und Arbeit in dieses Werk gesteckt. Wie viel „Claudia“ steckt denn in den Charakteren Leah, Ben, Yuna und Tayo?

  Die Figuren sind ja aus meinem Kopf gesprungen. Sie waren sofort mit der Idee da, wurden praktisch all inklusive mitgeliefert. Ich habe sie weder gecastet noch bewertet. Insofern denke ich, dass sehr viel von mir selbst in ihnen steckt. Aber jeder Einzelne von ihnen ist wiederum oft auch das genaue Gegenteil von mir. Ich wäre nie so zickig wie Yuna, aber bewundere sie dafür.
  Nein, eine vollständige Kontrolle habe ich nicht über sie gehabt. Meine Lektorin könnte darüber wahrscheinlich viel erzählen. Leah sollte cooler sein, lockerer, gelassener usw. Aber das war sie für mich nie. Ich hatte eine Szene geplant, in der sie Poker spielen und gewinnen muss, um zu überleben. Aber Leah hat kein Pokerface. Ich konnte ihr auch keines andichten. Insofern habe ich die Szene gelöscht.
  Aber da ich mir dafür die Pokerregeln reingezogen habe, muss ich das irgendwann nochmal unterbringen, schließlich habe ich das fast aussichtslose Spiel, das sie dann doch gewinnt, schon komplett durchgeplottet.

Dein Buch beschäftigt sich natürlich stark mit Träumen, sie sind ja das tragende Element. Was ist denn der letzte Traum, an den du dich erinnern kannst?
  (Schweigen)… Warte, da muss ich kurz überlegen. Ah, das passt jetzt sogar! Der letzte Traum, an den ich mich erinnern kann, war kein Angsttraum, aber auch kein besonders schöner Traum. Was ich sagen sollte: Ich kann mich nicht besonders gut an Träume erinnern und auch der ist schon ein wenig her. Ich muss das geträumt haben, bevor das Buch erschienen ist.
  Eigentlich wusste ich ja, wie das Cover aussehen würde – nur hatte das Buch in meinem Traum ein vollkommen anderes Cover bekommen, was mich aber seltsamerweise gar nicht irritiert hat. Ich habe also den Karton mit meinen Belegexemplaren geöffnet, ganz viele Bücher, ich habe mich total gefreut! Es war genau so, wie ich mir dieses Gefühl im Vorfeld vorgestellt hatte! Ich habe das Buch aufgeschlagen und war so stolz, dass da mein Name drauf steht. Als ich weitergeblättert habe, waren alle Seiten leer.

Das ist kein sonderlich schöner Traum!
Stimmt – ich bin aber seltsamerweise nicht schreiend aufgewacht oder sowas. Aber das ist einer der Träume, an die ich mich erinnern kann: an das Gefühl, dieses Entsetzen – alles war leer!

Wo wir bei deinen Träumen sind: kannst du denn luzid träumen?
  Ich habe es versucht. Es gibt dafür ja Anleitungen und ich habe mir auch ein e-Book dazu gekauft und Internetbeiträge gelesen. Am Anfang lernt man ja, sich an seine Träume zu erinnern. Du siehst ja, wie gut mir das gelungen ist.
  Aber zu dem Zeitpunkt, als ich das begonnen habe, hat das total gut funktioniert, obwohl ich mich jetzt in den meisten Fällen nicht mehr erinnern kann. Ich hatte auch noch den nächsten Schritt probiert, zu einem bestimmten Zeitpunkt aufzuwachen  - auch das hat wunderbar funktioniert! Und dann begann es, mir Angst zu machen. Ich hatte Angst vor meiner eigenen Courage.
  Ich ahnte, dass mir das gelingen könnte, aber ich war mir nicht sicher, ob ich das toll finde oder ob mich das ängstigt. In Foren geht es ganz oft darum, dass die Leute den Bezug zur Realität verlieren; Checklisten dafür, ob man sich in der Realität oder im Traum befindet. Zum Beispiel soll man Uhren ansehen – wenn sie stehen und nicht weiter laufen, befindet man sich wohl im Traum.  Und an diesem Punkt habe ich angefangen, mir zu denken „Ich will das eigentlich nicht.“
  Angst ist vielleicht ein zu großes Wort. Aber ich hatte kein gutes Gefühl dabei.

Glaubst du denn, man kann im Traum sterben?
Das ist die große Frage, die ich auch schon oft gelesen habe – und die sich auf die Figuren stellen. Ich behaupte ja. Wenn man im Schlaf sterben kann, kann man es doch auch im Traum? Wir wissen das aber alle nicht, wir können das nicht beantworten.

Gehen wir doch nun mal davon aus, es gäbe eine Plattform wie GoodDreams wirklich. Würdest du dich anmelden und dich auch daran beteiligen?
Ich würde mich vermutlich anmelden – ich habe mich ja auch bei Facebook angemeldet. Wenn das alle machen, würde ich wahrscheinlich mitziehen, ja, weil ich es ausprobieren wollte.
Ich würde auch etwas posten – ich bin kein stiller Mitleser. Wenn ich etwas ausprobieren will, dann will ich auch etwas dazu beitragen.
Ja, ich würde mich anmelden und mich beteiligen.


Eine letzte Frage an dich: Was hältst du von Traumrekordern? Würdest du dir einen für dich selber zulegen?
Vermutlich nicht, weil ich gar keine Zeit dafür opfern würde, mir die ganze Nacht nochmal anzuschauen… Wobei ich bin mir nicht sicher. Grundsätzlich spannend finde ich das schon, gerade, wenn man etwas Schönes geträumt hat. Wenn man morgens aufwacht und sich denkt „Ich hab irgendwas Tolles geträumt, mir geht es gut, was war das?“
  Ich habe aber ja die andere Frage schon mit ‚Ja‘ beantwortet. Also müsste ich mir da ja auch den Traumrekorder zulegen, um etwas posten zu können. Der Traumrekorder ist nicht das große Problem. Solange du entscheidest, was du davon veröffentlichst, ist da nichts Schlechtes für mich dabei. Letztlich ist es ja nur ein Hilfsmittel.


Vielen lieben Dank, Claudia, dass du dir ganze zwei Stunden Zeit genommen hast, um mit mir über dein Buch zu sprechen. Es hat mir großen Spaß gemacht und ich freue mich darauf, wenn wir bald zusammen einen Kaffee trinken gehen ;)

Für dich als Leser ist die Blogtour natürlich noch nicht vorbei! Schau auf in den folgenden Tagen auf diesen Blogs vorbei:

26.08.2016 – About Books
27.08.2016 – Schattenwege
28.08.2016 – Licentia poetica
29.08.2016 – Saras etwas andere Bücherwelt
30.08.2016 – Good books never end
31.08.2016 – The magical world of books
01.09.2016 – ReadingVanni (You Tube)
02.09.2016 – Steffis und Heikes Lesezauber
03.09.2016 – Secrets of nobody
04.09.2016 – Kunterbunte Bücherkiste
05.09.2016 – Yvis kleine Wunderwelt
06.09.2016 – Bücher – Portale zwischen den Welten
07.09.2016 – Magische Momente

Samstag, 27. August 2016

[Buch-Rezension] GoodDreams - Wir kaufen deine Träume

   GoodDreams - Wir kaufen deine Träume
Claudia Pietschmann
Hardcover: 360 Seiten
Verlag: Arena
ISBN: 9783401601519
Preis: 14,99€

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Leah will nicht mehr träumen. Zu sehr treibt sie die Angst um, nicht in die Realität zurückkehren zu können. Ihr Zwillingsbruder Mika versteht Leah nicht. Er ist Profiträumer und verdiente lange mit seinen Träumen Geld, das die Geschwister dringend für ihren kranken Vater brauchen. Eines Tages erält Mika eine anonyme E-Mail und damit die Chance auf 250.000 Dollar: Er soll bei einem geheimen Spiel mitmachen und gegen drei andere Jugendliche antreten. Das Ziel des Spiels? Ungewiss. Der Startpunkt? Im Traum. Das Problem: Seit Mika an Schlafstörungen leidet, ist für ihn ans Träumen nicht mehr zu denken. Ihre einzige Chance ist Leah. Sie muss ihre Angst überwinden und in den Traum eines Unbekannte aufbrechen. In einen Tram, der zum Albtraum wird - und der etwas enthült, das Leah und die gesamte Menschheit erschüttern wird....

Cover/Aufmachung
  Obwohl es in dem Buch um Träume geht, zeigt sich das Cover nicht im "klassischen Traum-Stil". Viel mehr erscheint mir das Cover das Social-Media-Thema auf dem Cover aufgegriffen worden zu sein. Ich sehe mir das Cover wirklich sehr gern an, es gefällt mir gut in der ganzen Gestaltung.


Inhalt/Geschichte





   Leah lebt mit ihrem Zwillingsbruder und ihrem kranken Vater in einer dystopischen Version von Berlin - zu einer Zeit, in der kaum jemand mehr Geld oder einen Job hat, Energie ein wertvolles Gut ist und die einzige Möglichkeit für Lehas Familie, Geld zu verdienen, die ist, ihre Träume auf der Plattform GoodDreams hochzuladen. Die dort gewonnenen Likes können sie für Essen und Medizin für ihren Vater einsetzen. Bisher sind sie dank Mika, Leahs Bruder, ganz gut durchgekommen, denn er hat sich als Profiträumer auf dem Social Media Kanal einen Namen gemacht. Doch seit einiger Zeit kann Mika nicht mehr schlafen - vom Träumen ganz zu schweigen - und die Situation droht, kritisch zu werden.
  Genau dann erreicht ihn eine mysteriöse E-Mail: er ist auserwählt, an einem Spiel teilzunehmen. Der Gewinn? 250.000 Dollar - genug, um seine Familie aus der Armu zu reißen! Doch das Spiel findet im Traum statt - und wie soll er daran teilnehmen, wenn er nicht träumen kann? Es steht fest. Leah muss an seiner Stelle am Spiel teilnehmen! Doch auch Leah hat ein Problem - nicht nur, dass sie kein Profi im Träumen ist, nein, sie hat auch furchtbare Angst davor.
  Träume sind ein faszinierendes Thema, da sind wir uns wohl alle einig und auch die Möglichkeit, luzides Träumen erlernen zu können, finde ich sehr faszinierend. Claudia Pietschmann hat es in diesem Buch geschafft, ein gar nicht so unwahrscheinliches Bild der Zukunft zu zeichnen, wie sie uns erwarten könnte. Eine Welt, in der die "sozialen Medien" alles beherrschen, in der Arbeit immer seltener wird und ein Großteil der Menschen an der Armutsgrenze leben muss.
  Das Buch hinterlässt bei mir einen merkwürdigen Nachgeschmack. Fairerweise sei direkt gesagt: Ich habe das Buch SEHR gern gelesen und nahezu verschlungen. Jede Pause, die ich haben konnte, habe ich genutzt, um meine Nase ins Buch zu stecken und Leahs Abenteuer weiter zu verfolgen. In der Hinsicht also: Vielen lieben Dank an die Autorin!


Wie du als treuer Leser ja weißt, mag ich Bücher, die mich nachhaltig bewegen, die etwas in mir auslösen und mich zum Nachdenken bringen. Das hat dieses Buch definitiv geschafft - ich bin mir sicher, dass es dem großen Teil von euch auch so gehen wird.

Bleibt abzuwarten, ob es irgendwann eine Fortsetzung geben wird - möglich wäre es, aber nicht zwangsweise notwendig. Ich bin gespannt!


Charaktere
Unsere Protagonistin ist die gute Leah -  doch folgen wir nicht nur ihr im Laufe der Geschichte, sondern auch ihren Mitspielern Yuna, Ben und Tayo. Obwohl wir von Leah am Meisten erfahren - natürlich, folgen wir doch ihr in den Traum - erfahren wir auch einiges über die anderen Spieler. Zwar tauchen wir in deren Geschichte nicht so tief ein, doch reichen die Informationen, die wir bekommen, um die Charaktere verstehen zu können. 
   Ich konnte mich mit jedem der Charaktere anfreunden und obwohl man natürlich mehr Tiefe in die Charaktere hätte bringen können, hat es doch gepasst - wir konzentrieren uns auf das Hier und Jetzt und in diesem Zusammenhang sind die Charaktere wunderbar in Szene gesetzt.


Schreibstil/Übersetzung
  Claudia Pietschmann ist noch eine Jung-Autorin - mit "GoodDreams" halte ich ihr erstes allein geschriebenes Buch in Händen. Man merkt ihr einfacht an, dass sie sich selbst gern mit Büchern umgibt - man liest es an ihrem Schreibstil.
  Claudia schafft es hervorragend, die Bilder im Kopf wachsen zu lassen, ohne die Fantasie des Lesers dabei übermäßig einzuschränken. Sie gibt uns tolle Vorlagen, wie zum Beispiel die weiße Stadt, um das alles in unserer Fantasie aufzubauen. Sehr gut gemacht, Claudia!




Ein tolles Debüt einer Autorin, von der ich noch viel zu lesen hoffe...! Tolle Unterhaltung, Spannung, Humor - hier wurde alles richtig gemacht

Donnerstag, 25. August 2016

Die letzte Zeit...

... war eine, die von vielen guten Momenten geprägt war! Ihr habt nicht viel mitbekommen von mir in der letzten Zeit, denn ich hatte viel zu tun und es ist vieles passiert - mein Semester ist nun fast vorbei, nur eine Hausarbeit muss noch geschrieben werden. Die Klausurphase war wieder stressig wie immer, ist aber nun fast vorbei. Ich war sehr viel arbeiten, um mir noch ein paar Überstunden reinzuarbeiten. Und außerdem waren GISHWHES und das M'era Luna.

Ich kann die schönen Momente - vor allem während der GISHWHES-Woche  - gar nicht aufzählen. Es sind zu viele, die oftmals auch in schriftlicher Form wohl gar nicht funktionieren. Ich möchte euch allen aber gern raten, nächstes Jahr auch teilzunehmen an der Greatest International Scavanger Hunt the World Has Ever Seen - ich habe tolle Erfahrungen sammeln können, konnte meinen Horizont erweitern und habe neue Freunde gefunden.

Es ist nur ein ganz kleines Lebenszeichen - ich habe versucht, die Momente aufzuschreiben, aber es geht nicht.
Ich will, dass ihr wisst: Ich hatte eine großartige Zeit. Und ich freue mich darauf, dass es so weiter gehen kann!

Nächste Woche beginnt mein Praxissemester. Und ihr werdet wieder regelmäßig mit 5 schönen Dingen der Woche beglückt ;)

Alles Liebe für dich <3

Dienstag, 23. August 2016

[Buch-Rezension] Black Dagger Legacy

   Black Dagger Legacy - Kuss der Dämmerung
J.R. Ward
Taschenbuch: 512 Seiten
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Black Dagger Legacy - Blood Kiss
Verlag: Heyne
ISBN: 9783453317772
Preis: 9,99€

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Die junge Paradise stammt aus bestem Hause – immerhin ist ihr Vater der erste Ratgeber des Vampirkönigs Wrath. Von ihr wird vor allem eines erwartet: eine gute Partie zu machen. Paradise allerdings will kein Leben im goldenen Käfig führen und wagt einen für eine junge Aristokratin skandalösen Schritt: Sie lässt sich von der Bruderschaft der BLACK DAGGER zur Kämpferin ausbilden. Aber das Training und die Vampirbrüder sind knallhart, und ihre neuen Mitschüler feinden sie an. Erst als Paradise dem gefährlich gut aussehenden Craeg begegnet, scheint sich das Blatt zu wenden. Doch Craeg verbirgt mehr als ein Geheimnis ..
(Quelle)

Als treue Leserin der Bruderschafts-Reihe habe ich mich sehr über die Ankündigung von J.R.Ward über das Spin-Off gefreut. Die Ursprungsreihe muss man nicht gelesen haben, um das Spin-Off zu verstehen, allerdings ist es für die eingefleischten Fans schön, die alten Charaktere wieder zu treffen. Doch auch die neuen Charaktere, die wir kennenlernen, haben ihren Charme und passen hervorragend in das BDB-Universum.
  Die Geschichte führt uns in den Alltag der Brüder, ohne diese in den Vordergrund zu stellen. Unsere Protagonistin in diesem Buch ist Paradise, eine junge Vampirin, die keine Lust mehr auf die Glymera und die ihr vorgegebenen Regeln hat. Also beschließt sie, sich dem Training der Bruderschaft anzuschließen und nicht zuletzt sich selbst zu beweisen, dass sie mehr sein kann als das schöne Püppchen. Doch schon allein in das Trainingsprogramm hinein zu kommen gestaltet sich als größere Herausforderung, als sie zunächst dachte. Und doch: es scheint, als wäre nicht das Training die größte Herausforderung, der sie sich stellen muss.

Wie in den Originalbücher auch, dreht sich auch hier viel um die Beziehung zwischen unseren Protagonisten - gleichzeitig verfolgen wir eine Nebengeschichte um Butch und Marissa, die wir aus den Bruderschafts-Büchern schon kennen.

Ganz klar ist zu sagen, dass diejenigen von euch, die mit der Originalreihe nichts anfangen können, auch mit dem Spin-Off ihre Schwierigkeiten haben werden. Für die unter euch, welche die Black-Dagger-Bücher gern lesen, sei gesagt: Ihr könnt euch diesem Buch ruhigen Gewissens widmen und werdet hier sicherlich auf eure Kosten kommen! Sowohl die Handlung, als auch die Charaktere fügen sich nahtlos in die Welt der Bruderschaft ein und lassen uns einen anderen Blickwinkel auf den Alltag der Brüder gewinnen.


Ein schöner Anfang für eine potentielle Spin-Off-Reihe, bei der Fans voll und ganz auf ihre Kosten kommen.


Samstag, 20. August 2016

Ein Lebenszeichen

Hallo meine Lieben,

es tut mir wirklich Leid, dass es die letzte Zeit nichts Neues von mir gab - ich bitte euch vielmals um Entschuldigung! Diese kleine unangekündigte Pause war wichtig und richtig für mich, ich hatte ein paar sehr schöne Tage (es wird noch einen Schöne-Dinge-Post geben) und nun bin ich wieder zurück. Ich hoffe sehr, dass ich wieder mehr zum Schreiben komme - ich plane, euch die nächste Woche ein paar schöne Dinge der letzten Wochen zu erzählen und außerdem bringe ich euch noch eine Rezension mit. Hoffentlich wird es nun wieder besser ;)

Nochmals eine dicke Entschuldigung wegen der Pause. Es wird besser. Versprochen ;)