Dienstag, 28. März 2017

[Kurz-Rezension] Auslöschung

   Auslöschung
Jeff VanderMeer
Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Droemer Knaur
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Annihilation
ISBN: 9783426518045
Preis: 9,99€

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Eine geheimnisvolle Flora und Fauna, ebenso makellos wie verstörend, hat ein Gebiet irgendwo an der amerikanischen Küste übernommen, seit vor 30 Jahren ein mysteriöses Ereignis stattgefunden hat. Und die entfesselte Natur dehnt sich unaufhaltsam aus. Doch was geschieht dort? Elf Expeditionen haben vergeblich versucht, Antworten zu finden, Karten zu zeichnen, das Fremde zu verstehen. Ihre Teilnehmer kehrten entweder gar nicht zurück oder auf eine unheimliche Weise verändert. Jetzt wird eine zwölfte Expedition entsandt. An ihrer Seite betritt der Leser Area X. Und kann sich weder der Faszination noch dem Grauen entziehen.
(Quelle)
Hui. Wo fange ich hier an? Ich bin recht vorbehaltlos an das Buch herangegangen. Bisher kannte ich weder den Autor, noch habe ich schon irgendwann einmal von diesem Buch gehört. Demenstprechend war ich hauptsächlich eines in Bezug auf das Buch: neugierig. Demnach habe ich mich recht schnell auf die Geschichte einlassen können - allerdings fängt es hier auch direkt an. Die Geschichte. Nun, einen wirklich Plot im klassischen Sinne haben wir nicht. Das Buch beginnt und endet offen, ohne dass ich das Gefühl hatte, ich hätte während der Buchdeckel irgendeine Information bekommen. Wir erfahren niemals den Grund der Mission (das allerding erfahren die Potagonistin und ihr Team auch nicht), noch den Namen. Wir begleiten die Biologin der Expedition nach Area X und erleben mit ihr gemeinsam dieses neue, unbekannte Land, von dem wir - wie vom Rest auch - einfach nichts erfahren. Schade, denn ich hätte wirklich gern mehr von dieser Welt erfahren.
Was an Geschichte fehlt, wird dafür mir bildgewaltiger (und mitunter verwirrender) Sprache wettzumachen versucht. Mehr als einmal ist es mir passiert, dass ich Sätze mehrfach lesen musste oder gedanklich einfach abgeschweift bin. Gleichzeitig habe ich auch immer weiter gelesen, um vielleicht doch noch ein kleines bißchen mehr über Area X und die Biologin zu erfahren.

Jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, sitze ich hier mit einem Gefühl, das sich recht treffend zusammen fassen lässt mit: "Was zur ...?!"
Ich hatte doch die Hoffnung, dass dieses Buch endlich mal wieder ein gutes Stück Science Fiction in mein Bücherregal bringen könnte. Da wurde ich leider enttäuscht.


Alles andere als das, was ich mir erhofft hatte. Bildgewaltige Darstellung einer Welt - allerdings ohne nennenswerte Geschichte drum herum.


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