Montag, 18. September 2017

[Buch-Rezension] Weisses Gold

   Weißes Gold
Ure Bareiss
Paperback: 572 Seiten
Verlag: Kieselsteiner
Sprache: Deutsch
ISBN: 9783945313978
Preis: 11,90€

Der Schwarzmarkt für Elfenbein boomt! Meeresbiologe Alex Martin stößt bei seiner Arbeit für die Naturschutzbehörde in Thailand auf Schmuggler. Dadurch gerät er ins Fadenkreuz einer mächtigen Organisation. Mit seinem Freund, dem thailändischen Ermittlert Jaidee, begibt sich Alex auf die Spur des weißen Goldes. Sie führt von den afrikanischen Savannen durch das Rotlicht-Milieu Phukets bis in die obersten chinesischen Geschäftsetagen. Immer tiefer dringen Alex und Jaidee in den Sumpf des organisierten Verbrechens vor.
Dabei machen sie eine grausame Entdeckung.

Cover/Aufmachung
  Das Cover des zweiten Alex-Martin-Thrillers ist auf jeden Fall eines: Bedrückend. Schon beim Hinsehen hatte ich ein ungutes Gefühl. Ich persönlich mag die Typo auf dem Cover wirklich gern und auch der Kapitelabschluss gefällt mir gut, obwohl ich den kleinen Elefanten gern etwas größer gesehen hätte.  Leider muss ich auch anmerken, dass ich die Qualität des Umschlags nicht so sehr gut finde. Ich gehe wirklich pfleglich mit meinen Büchern um, aber hier hatte ich nach kürzester Zeit abgestoßene Ecken und die Folie löst sich leider auch. Schade.

Inhalt

    Ich hatte ja bereits den ersten "Teil" dieser Reihre um Alex Martin gelesen (siehe auch hier ) - obgleich ich diesen damals nicht schlecht bewertet habe, muss ich sagen, dass mir Band 2 zwar besser gefallen hat, jedoch die Bewertung insgesamt ähnlich ausfallen wird.  Zunächst einmal sei gesagt, dass die Bände auch unabhängig voneinader gelesen werden könnten. Ihr müsst Band 1 nicht gelesen haben, um die Inhalte von Band 2 zu verstehen. Die Bücher sind also unabhängig von einander.
 Allerdings solltet ihr eine gewissen Stabilität an den Tag legen, um dieses Buch zu lesen, denn wir sehen uns hier mit Dingen konfrontiert, mit denen keiner von uns zu tun haben möchte - sei es nun der Handel mit Elfenbein oder mit Menschen.
 
  Mir hat der zweite Band deutlich mehr zugesagt als der erste, wie ich schon sagte. Das liegt zum einen daran, dass ich die Geschichte insgesamt spannender fand, sie mich eher abholen konnte, als der erste Band. Zum anderen konnte ich eine emotionalere Bindung zu den Charakteren, insbesondere Alex aufbauen (wenn er mir auch an der ein oder anderen Stelle recht unsympathisch war). Die Spannungskurve ist für mich angenehmer - das alles ist aber natürlich rein subjektiv.


  Spannender und intensiver als Teil 1 - erfordert allerdings Durchhaltevermögen.




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